Alle Beiträge von Content Admin

Wohnen für alle

Wohnen geht uns alle an, Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf, Wohnen ist mehr als vier Wände …

Wohnen ist Ausdruck der Individualität, Wohnen ist ein Grundrecht, Wohnen ist Schutzraum, Wohnen ist Beheimatung …

Wohnen müssen und wollen wir alle, aber wir wollen es auch in guter Nachbarschaft, zu bezahlbaren Preisen, nachhaltig, mit einer zeitgemäßen Infrastruktur und in einer intakten Umwelt die der (Nah-) Erholung dient.

Das Wohnen beginnt mit dem ersten Tag unseres Lebens und endet mit dem letzten Tag. Für die gesamte Lebensspanne ergeben sich aber auch unterschiedliche Bedürfnisse und Bedarfe. Schön, wenn sich auch das Wohnraumangebot anpassen kann und das soziale Umfeld trotzdem erhalten bleibt.

Heute verändern sich die Lebenslagen in einem raschen Wechsel, aber oft ist ein Wechsel der Wohnung nicht möglich. Manchmal wäre es möglich aber unwirtschaftlich. Manchmal ist er möglich, aber unter Aufgabe der sozialen Bezüge.

Ein weiteres Problem ist die Ausrichtung der Wohnungswirtschaft auf reine Rendite. In den Großstädten sind nicht selten ausländische Investoren die größten Eigentümer von Wohnraum. So spaltet sich die Gesellschaft immer mehr, viele Menschen können sich schon heute kein Wohnen nach ihren Bedarfen und Bedürfnissen leisten.

Die Kommunen haben eine gesetzlich verankerte Daseinsvorsorge, welche sich auch in einer zukunftsorientierten Wohnungsversorgung wiederspiegeln muss.

Wohnen in Mering

Mering als stetig wachsende Gemeinde in der Metropolregion München hat sich neuen Herausforderungen in fast allen Planungsbereichen zu stellen.

Das Wohnen nimmt dabei eine zentrale Stellung ein.

Auch in Mering sind in den letzten Jahren die Wohnkosten erheblich gestiegen, sowohl im Mietwohnungssektor als auch im Wohneigentumsbereich. Die Ausschreibung von Neubaugebieten hat nicht die erhofften Erleichterungen gebracht, in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge hat sich dadurch ein erheblicher Nachholbedarf an Infrastruktureinrichtungen ergeben. Insbesondere sind hier zu nennen der ÖPNV, die Kita-Versorgung, die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des alltäglichen Lebens, Gemeinschaftsräume etc.

Wohnen ist ein gemeinschaftliches Thema mit vielen Facetten, welches vielfältig planerisch auf den Weg gebracht werden soll, um möglichst vielen Bedürfnissen und Bedarfen der Meringer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.

Was wollen wir?

  • Wohnen ist kein Spekulationsobjekt: Wohnraum muss in erster Linie im Sinne der Bedarfe und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in Mering gefördert werden. Es muss eine Balance zwischen Renditen und Mieten stehen, um auch einkommensschwachen Personen und Personen mit einem besonderen Miethindernis einen angemessenen Wohnraum anbieten zu können.
  • Neubau: Neubaugebiete sind erst dann zu errichten, wenn die Fragen der Infrastruktur geklärt sind. Die Planungen müssen Hand in Hand vorangetrieben werden.In Neubaugebieten ist auf eine soziale Mischung hinzuwirken, da sich nur so ein tragfähiges soziales Umfeld entwickeln kann.
  • Innenentwicklung: Grund und Boden verpflichtet, so hat das Bundesverfassungsgericht von sozialer Verpflichtung der Eigentümer gesprochen. Gerade in der Innerortentwicklung sollen Flächen für entsprechende Wohnraum und Infrastrukturentwicklung genutzt werden.
    Leerstand von Wohnraum ist nicht akzeptabel. Gemeinsam mit den Eigentümern müssen zeitnah (evtl. auch Übergangs-) Lösungen gefunden werden.
  • Mehrgenerationenwohnen: Neben dem Mieten und Kaufen von Wohnraum soll als dritte Alternative das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnen in Mering gefördert werden. Die Förderprogramme aus Bundesmitteln gibt es bereits, aber nun ist die Kommune gefordert, diese Mittel auch abzurufen und Modelle im Ortsgebiet projekthaft zu fördern und zu evaluieren. So kann die Kommune z.B. Flächen für diese Projekte zur Verfügung stellen, aber auch personelle und monetäre Ressourcen.
    Das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnen soll ökologisch nachhaltig erstellt werden und Familien, Singles, Senioren, Menschen mit einer Behinderung ein lebenslanges Wohnrecht zu sozialverträglichen Nutzungsentgelten bieten.

 

Kommunaler Haushalt: Schlüsselzuweisungen 2020

Nach Artikel 2 und Artikel 5 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes – BayFAG erhalten finanzschwache Landkreise und Gemeinden  jährlich sogenannte Schlüsselzuweisungen. Vergangene Woche wurden die Zahlen der Schlüsselzuweisungen 2020 für die bayrischen Landkreise und Kommunen bekannt gegeben.
Die Gemeinden und Landkreise können frei über die Verwendung der Schlüsselzuweisungen entscheiden.

Die Gesamtsumme der Schlüsselzuweisungen steigt im Jahr 2020 um 150 Mio. Euro auf insgesamt 4,05 Mrd. Euro. Davon erhalten die Gemeinden 2,59 Mrd. und die Landkreise 1,46 Mrd. Euro.

Hier finden Sie die Zahlen für die Landkreise und Gemeinden im Bezirk Schwaben.

Die Gemeinde Mering erhält demnach für das Haushaltsjahr 2020 ca. 2,7 Mio Euro Schlüsselzuweisungen vom Staat Bayern, das sind ca. 500.000 Euro weniger als im Jahr 2019.

Der Hebesatz für die Kreisumlage wird für 2020 wahrscheinlich von 48 auf 49,5 ansteigen. Grund dafür sind unter anderem die Kosten für die Kliniken an der Paar. Die Verhandlungen über die Kreisumlage laufen aber noch.

Nachhaltige Ortsentwicklung: Wie geht das?

Mering ist eine stark wachsende Gemeinde. Immer häufiger wird deshalb in Mering von einer nötigen Begrenzung des Wachstums gesprochen. Als Kommune stehen wir in Mering vor der Entscheidung, ob wir dem Wachstumsdruck ungebremst nachgeben und damit weitere Probleme schaffen oder ob wir langfristig steuernd eingreifen wollen. Denn die Folgen der mangelhaften  Steuerung der Ortsentwicklung zeigen sich immer deutlicher: Zunehmende Unattraktivität und Aussterben des Innerorts, Ausufern der Ortsränder und damit weiterer Flächenverbrauch, ungeplante Nachverdichtung, hohe Infrastrukturfolgekosten.

Aber wo soll man ansetzen, um das zu erreichen und was wäre denn ein gesundes oder nachhaltiges Wachstum für unseren Ort?

Innenentwicklung vor Außenentwicklung

Stetiges Wachstum nach außen  mit den bekannten Folgen für Natur, Naherholung, Landwirtschaft und Verkehr widerspricht einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Eines der Stichworte lautet hier „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Das bedeutet zunächst ganz einfach, die Entwicklungspotenziale im Innenbereich zu nutzen, bevor man weiter nach außen wächst. Das betrifft alle Bereiche der Baulandentwicklung, v.a. Gewerbegebiete und Wohngebiete. Alle Programme der Städtebauförderung beschäftigen sich daher mit der Innenentwicklung.

Die Potenziale für die Innenentwicklung zu kennen, ist die Voraussetzung für eine fundierte Planung der Ortsentwicklung, die vor allem nicht auf kurzfristige Reaktion, sondern auf langfristige Steuerung setzt. Bei der Innenentwicklung gibt es allerdings Hemmnisse zu überwinden, die dazu führen, dass man den Weg des geringsten Widerstandes geht und lieber nach außen ausweicht.

Die wichtigsten Hemmnisse sind:

  • Fehlende Gesamtschau der Innenentwicklungspotenziale
  • Die Vorteile der Innenentwicklung sind zu wenig bekannt:
    • Bodenschutz und Erhalt des Landschaftsbilds
    • Ortskernbelebung, Aufenthaltsqualität
    • Auslastung/Sicherung für bestehende Infrastrukturen
  • Es gibt Vorurteile gegenüber der Innenentwicklung:
    • Eigentümerinteressen, Nachfrageinteressen, teure Einzelfalllösungen
    • Innenverdichtung mindert die Wohnqualität
  • Es fehlen Wirtschaftlichkeitsdaten
    • zur langfristigen Belastung durch Infrastruktur (Folgekosten )
    • zum Vergleich von Innen- und Außenentwicklungsprojekten (Kostenwahrheit)

Der erste Schritt ist also immer die Bestandsaufnahme und natürlich die anschließende, kontinuierliche Pflege der Daten. Im ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) für Mering wurden hierzu schon eine erste grobe Bestandsaufnahme vorgenommen und Maßnahmen definiert.

Die Staatsregierung hat entsprechende Förderprogramme aufgelegt. So fördert der Freistaat die Erhebung der Innenentwicklungspotentiale. Wer bestehende Flächen wie Gewerbebrachen oder ein altes Industriegelände entsiegeln möchte, bekommt ebenfalls Gelder vom Freistaat aus der Förderinitiative „Flächenentsiegelung“.  Außerdem hilft das Programm „Innen statt Außen“ Gemeinden bei Projekten, die den Ortskern oder die Stadtmitte beleben. Besonders finanz- und strukturschwache Gemeinden erhalten eine höhere Förderung.

Flächen- und Leerstandsmanagement

Ein wichtiger Baustein der Bestandsermittlung und Planung ist ein Flächen- und Leerstandsmanagement. Das Bayerische Landesamt für Umwelt stellt den Kommunen hier bereits einige Instrumente zur Unterstützung zur Verfügung, u.a. die Flächenmanagement-Datenbank (Bestandsaufnahme) und den Folgekostenschätzer (Berechnung der Wirtschaftlichkeit).

Im ISEK für Mering ist eine entsprechende Maßnahme definiert.

Was wollen wir für Mering?

Um eine nachhaltige Ortsentwicklung zu erreichen, wollen die Meringer Grünen deshalb:

  • die Einführung eines Flächen- und Leerstandsmanagements als langfristiges Planungsinstrument
  • keine weiteren Baugebiete im Außenbereich, bevor belastbare Zahlen zu Innenentwicklungspotenzialen und Folgekosten vorliegen
  • eine rechtzeitige und langfristige Steuerung der Innenentwicklung durch Quartierskonzepte und Bebauungspläne
  • effektive Maßnahmen zur Aufwertung des Innerortes, an vorderster Stelle die längst überfällige Umsetzung der Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Münchener Straße
  • in Mering ansässige Unternehmen durch gezielte Maßnahmen stärken und unterstützen

Hier können Sie mehr erfahren

Am 8.11.2019 können Sie bei uns mehr über das Thema „Nachhaltige Ortsentwicklung“ erfahren: Nachhaltige Ortsentwicklung – Wie geht das?

Presseberichte

Friedberger Allgemeine Zeitung vom 18.2.2019: Laden und Gewerbe: Wo ist was frei in Mering?

Friedberger Allgemeine Zeitung vom 1.3.2019: Marktbeauftragter soll mit eingebunden werden

Friedberger Allgemeine Zeitung vom 18.10.2019 und 19.10.2019 (gedruckte Ausgabe): Mering bekommt bis März verkehrsberuhigte Ortsmitte

Energiewende vor Ort

Bis zum Jahr 2030 wollen wir GRÜNE den kompletten Stromverbrauch in Bayern auf 100 Prozent erneuerbare Energie umstellen.

Den Kommunen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Kommunen entscheiden maßgeblich mit, ob es attraktive Alternativen zum Auto gibt, ob saubere Energie erzeugt und angeboten werden, welche Hilfestellungen und Beratungen die Bürgerinnen und Bürger bekommen. Die Infrastruktur für Strom, Wärme und Mobilität, gehört zu den ureigenen Aufgabengebieten der Kommunen. Die Kommunen haben auch den kürzesten Draht zu den Bürger*innen, beraten und motivieren sie, sind für deren Versorgung zuständig und können gleichzeitig bei den eigenen Liegenschaften, Versorgungsanlagen und Bauwerken eigenverantwortlich handeln und mit guten Beispielen vorangehen.

Das möchten wir auch für Mering erreichen, das leider im Landkreisvergleich bei der Deckung des Energiebedarfs durch  erneuerbare Energien immer noch im untersten Drittel liegt.

Dass das Interesse an diesem Thema enorm groß ist, zeigte sich bei unserem Oktoberstammtisch unter dem Motto „Energie in Bürgerhand – So geht’s“.

Dazu hatten wir Manfred Rössle, Vorstandsmitglied der Bürgerenergiegenossenschaft Bayern (BEG) eingeladen. Ziel der Genossenschaft ist die nachhaltige Energieversorgung in der Region, getragen von Bürgern, Kommunen, Unternehmen und Institutionen. Die Energiegenossenschaft betreibt selbst insbesondere PV-Anlagen und Windräder und berät Bürger und Kommunen.

Im Laufe des Abends konnten zahlreiche Ideen gesammelt werden, bei denen die Kommune aktiv werden kann und muss, u.a.:

  • Jährlicher Bericht der Verwaltung, um einen Überblick zum CO2-Fußabdruck der Gemeinde zu geben, damit die Bürger*innen sehen können, welche Fortschritte gemacht werden.
  • Durchführung einer Potenzialanalyse für Photovoltaik auf den Dächern der kommunalen Liegenschaften und Entwicklung eines Konzepts, wie die besten Dächer schnell genutzt werden können.
  • Überprüfung und Optimierung der Wärmedämmung der gemeindlichen Gebäude.
  • Beim eigenen Stromverbrauch auf Ökostrom umsteigen.
  • Nahwärmenetze installieren, insbesondere sollten diese in Neubaugebieten bereits bei der Erschließung berücksichtigt werden.
  • Einrichtung von e-Bike Ladestationen, insbesondere an den Pendlerbahnhöfen, aber auch in der Ortsmitte (u.a. um diese attraktiver zu machen).
  • Förderung des Neubaus von PV-Anlagen auf Privatbauten bzw. Verankerung in Bebauungsplänen.

Gute Beispiele sind bereits die PV-Anlage auf dem Hochbehälter des Wasserwerks und auf den geplanten Neubauten der Meringer Schulhorte, die insgesamt energieoptimiert gebaut werden.

Herr Rössle führte anschaulich aus, welche Möglichkeiten für Bürger und Kommunen bestehen, die Energiewende von unten Wirklichkeit werden zu lassen. Er machte klar, dass sich durch die Politik von oben (EU, Deutschland, Bayern) Veränderungen nur sehr langsam durchsetzen lassen, man aber vor Ort mit den richtigen Ideen und gemeinsam mit den Bürger*innen sehr viel bewegen kann. Die Erkenntnis, dass sich etwas umsetzen lässt und es sich sogar finanziell lohnt, motiviert und ist der Motor für Veränderung.

Folgende Informationen gab er im Laufe des Abends:

    • Sektorkopplung (z. B. Energie + Wärme) ist möglich und ideal. Ein Gesamtkonzept ist unbedingt sinnvoll.
    • Für Neubaugebiete sind Kaltwärmenetze sehr interessant (für moderne Wärmepumpen). Dafür kann die Gemeinde in einem neuen Baugebiet gleich bei der Erschließung ziemlich günstig die Voraussetzungen schaffen (Rohre verlegen). Dann steht es den Bürgern offen, sich anzuschließen. Das ist dann eine einfache Kosten-Nutzen Rechnung, die normalerweise sehr positiv ausfällt.
      Auch kann man einen Arealspeicher dazubauen, der für das Neubaugebiet als Energiespeicher dient.
    • Bei Bestandsbauten ist ein Nahwärmenetz die bessere Wahl. Dies kann sich aber auch schon ab 3 Häusern lohnen, wenn die Wege kurz sind, also dezentral. Ein Beispiel ist Burgheim, wo die BEG Betreiber der Anlage ist.
    • Die Gemeinde kann Informations- und Förderprogramme für die Bürger aufsetzen, zum Beispiel für Car-Sharing und Elektroladestationen. Hier gibt es auch Partner wie die LEW oder Stadtwerke Augsburg. Man kann auch erneuerbare Energien in Eigenheimen fördern.
    • Bei der Speichertechnologie zeigte sich Herr Rössle optimistisch, dass sich diese in den kommenden Jahren weiterhin rasant entwickelt. Beispiel: Autokarosserie als Speicher nutzbar machen, oder Greenrock Wasserspeicher.

Ein interessantes Bürgerprojekt stellte Herr Dieter Schöpf vom Förderverein des Gymnasiums Mering vor: Der Förderverein möchte eine PV-Anlage auf dem Dach des Gymnasiums betreiben. Allerdings ist der Aufwandsträger des Gymnasiums der Landkreis. Die Frage „Wer trägt das Risiko und vermarktet den Strom?“ muss noch geklärt werden. Hier könnte etwa die Bürgerenergiegenossenschaft helfen, so dass der Förderverein für eine feste Rendite das Dach und die Wartung/Verwaltung überlässt.

Positives Fazit des Abends: Merings Bürger*innen sind überzeugt, dass mehr möglich ist, und dass Mering mehr kann. Sie sind offen für neue Konzepte und wollen selbst aktiv werden.

Das neue Ortssprecher-Team stellt sich vor

Wir freuen uns über das neue Ortssprecher-Team!

Bei der turnusmäßigen Ortsversammlung unseres Ortsverbandes  stand dieses Mal die Neuwahl des Ortsvorstandes an. Die amtierende Ortssprecherin Anita Schneider stellte in ihrem Jahresbericht die zahlreichen Aktivitäten des Ortsverbandes des vergangenen Jahres vor. Dazu gehören vor allem die monatlichen Stammtische mit wechselnden Themen und regelmäßigen Berichten der Marktgemeinderät*innen, welche immer gut besucht waren. Ebenso zur festen Institution geworden sind der Fahrradflohmarkt und die Pflanzentauschbörse, die sich bei allen Meringer Bürgerinnen und Bürgern großer Beliebtheit erfreuen. Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligten sich die Grünen am Wahlkampf zur Europawahl im Mai 2019, die für die Grünen im Ergebnis sehr erfolgreich ausfiel.

Für die Wahl des neuen Ortsvorstandes übernahm Marita Rach-Wiegel die Wahlleitung. Sie legte einst mit den Grundstein für die Grünen in Mering und war lange Jahre im Ortsverband und Gemeinderat aktiv.

In 3 Wahlgängen wurden Anita Schneider und Hans Schneider als erste und zweiter Ortssprecher*in wiedergewählt, sowie Stefan Kratzer als neues Mitglied der Grünen zum dritten Ortssprecher neu gewählt. Die Kandidaten freuten sich besonders, die absolute Mehrheit der Stimmen bekommen zu haben. Ein weiteres Highlight des Abends war, dass 3 neue Mitglieder im Ortsverband begrüßt werden konnten, der nun 30 Mitglieder zählt.

Mit dem neuen Ortssprecher-Team geht es nun hochmotiviert in den Kommunalwahlkampf 2020.

Unsere Bürgermeisterkandidatin stellt sich vor

Am 26.10.2019 haben wir unsere Bürgermeisterkandidatin, Petra von Thienen, offiziell mit 100% der Stimmen nominiert.

Wenn Sie mehr über sie wissen möchten, schauen Sie auf ihrer Webseite vorbei. Sie wird sich sicher über jeden Besuch freuen.

Bei unseren Veranstaltungen können Sie sie außerdem persönlich kennenlernen und mit ihr und den Meringer Grünen über die Zukunft der Kommunalpolitik in Mering diskutieren. Wir freuen uns auf Sie!

Carsharing in Mering – Ja bitte!

Das Carsharing (Autoteilen), einst als eine Idee von Ökospinnern belächelt, wird immer beliebter und nicht nur das: Weltweit wird das Teilen von Ressourcen immer mehr zum Trend und auch zur Notwendigkeit. Nicht umsonst gab sich die diesjährige CeBIT, weltweite Zukunftsmesse der Elektronik- und Computerbranche, das Motto Shareconomy.

Bildquelle: ©Trueffelpix / fotolia.com
Bildquelle: ©Trueffelpix / fotolia.com

Der zugrunde liegende Begriff Share Economy wurde von Harvard-Ökonom Martin Weitzman geprägt und besagt im Kern, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, umso mehr unter allen Marktteilnehmern geteilt wird.

Carsharing in Mering – Ja bitte! weiterlesen

Überdruss im Überfluss

Lebensmittel gehen uns alle an, also muss es uns auch interessieren, wie unsere Lebensmittel produziert werden.

Die Meringer Grünen hatten vor kurzem einen Biolandwirt aus der näheren Umgebung zu Gast, der sehr interessante Einblicke in die ökologische Landwirtschaft, deren Chancen, aber auch Probleme geben konnte, von der Biogasanlage bis zur Massentierhaltung.
Verständlicherweise möchte jeder qualitativ hochwertige Lebensmittel zur Verfügung haben. Und es ist doch auch scheinbar so einfach: Der nächste Supermarkt an der Ecke bietet ja höchste Qualität und größte Auswahl zu kleinsten Preisen. Die Handelsketten unterbieten sich gegenseitig im Preis, und die Werbung zeigt uns täglich, wie unübertroffen die Qualtät der angebotenen Lebensmittel ist.

Überdruss im Überfluss weiterlesen