Archiv der Kategorie: Städteplanung

– Aktuelle Themen der Städteplanung
– Neue Verkehrsgestaltung in Mering
– Mobilität (z.B. Car-Sharing)
– Bauleitplanung

Nachhaltig Wirtschaften in Mering

Bei der Ortsentwicklung wollen wir unseren Fokus nicht nur auf Umwelt -und Klimaschutz, sondern auch auf die Meringer Wirtschaft richten. Bei der Umsetzung unserer grünen Ideen für die Marktgemeinde sehen wir die Meringer Unternehmen, Handwerker, Selbstständigen und Gewerbetreibenden als sehr wichtige Partner.

Wir wollen nicht nur ein wirtschaftsfreundliches Klima in Mering, wir wollen eine klimafreundliche Wirtschaft.

Wir wollen eine sozial gerechte, ökologisch und ökonomisch erfolgreiche lokale Wirtschaft. Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung machen vor Merings Türen nicht halt, und stellen uns vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig bieten sich dadurch Chancen durch die Entwicklung neuer Angebote.

So gilt es, in Mering die Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen und Geschäfte, Existenzgründer und Neuansiedlungen zu verbessern. 

Analyse

Basis für die Verbesserung dieser Rahmenbedingungen soll eine umfassende Wirtschaftsanalyse sein. Hierzu stellen wir uns vor, dass in Zusammenarbeit mit Münchner oder Augsburger Lehrstühlen an wirtschaftlichen Fakultäten im Rahmen von Diplom-Arbeiten folgende Erhebungen durchgeführt werden:

  • die Erfassung und Dokumentation der Meringer Unternehmensstruktur und ihrer Veränderungen,
  • die Analyse von Nachfragesituationen und Angebotschancen im Bereich der lokalen und regionalen Wirtschaft auf Basis der erhobenen Daten und der aus der Kontaktaufnahme zur gewerblichen Wirtschaft gewonnenen Erkenntnisse, sowie der Auswertung von Analysen und Veröffentlichungen externer Institutionen, wie z. B. den Wirtschaftsverbänden und Kammern.

Auf Grundlage der Analyse können Anforderungsprofile für die Meringer Gewerbeflächen formuliert werden und Planungs- und Entwicklungsprozesse initiiert werden, die die Interessen der Wirtschaft vertreten.

Standortsicherung

Für Fragen rund um Existenzgründung und -festigung möchten wir ein Beratungsangebot mit den dafür notwendigen Informationen in der Gründungs- und Realisierungsphase etablieren (Lotsen).  

Unsere Marktgemeinde ist ein sehr attraktiver Standort im Wirtschaftsraum München-Augsburg und verfügt über wertvolle Gewerbeflächen, sehr gute Infrastruktur, Bildungsangebote, Freizeitangebote und Naherholungsgebiete.     

Eine Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung in Mering wird die Standortsicherung ortsansässiger Unternehmen sein und die Vermarktung von Gewerbeflächen zur Schaffung einer zukunftsorientierten Unternehmensstruktur. Dazu gehört auch die Erfassung und Dokumentation der verfügbaren Gewerbeflächenpotenziale (Flächen- und Leerstandsmanagement) sowie die weitere Aquisition von Unternehmen. Wir setzen auf den Dialog und die Kontaktpflege mit den Wirtschaftsakteuren, aber auch mit den Grundstückseigentümern potentieller bzw. vorhandener Gewerbeflächen.

Leitbild für die Vergabe

Als dringend notwendig erachten wir, das Leitbild für die Vergabe der vorhandenen Gewerbeflächen der Marktgemeinde zu reformieren und zu definieren. Die Kriterien für die Vergabe sollen nach Arbeitsmarkt, Wirtschaftskraft, Umweltschutz, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit ausgerichtet sein. Insbesondere sollen Informationen im Vergabeprozess transparent für die Mitglieder des Marktgemeinderates durch die Verantwortlichen in der Gemeindeverwaltung aufbereitet werden, die über die Vergabe entscheiden. 

Mit den benachbarten Kommunen möchten wir in den o.g. Punkten zusammenarbeiten und wichtige regionale Weichenstellungen aushandeln.

Integration

Wir möchten dafür sorgen, dass allen die Chancen des Arbeitsmarktes offen stehen und niemand zurückgelassen wird. Ein Schwerpunkt soll daher bei der Integration liegen. Auch Meringer Betriebe und soziale Einrichtungen (wie Pflegeinrichtungen oder Kindergärten und Horte) haben Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen. Wir wollen deshalb die Chancen von Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, da Arbeit ein Schlüssel zur Integration ist und dabei hilft, gesellschaftlich Fuß zu fassen. Wir möchten die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fördern. Diese sollen besser informiert, beraten und auf dem Weg von der Schule in den Beruf unterstützt werden. Hier soll wie bisher Unterstützung von der Asylkoordinatorin, die bei der Gemeinde beschäftigt, ist, ausgehen.   

Wirtschaft fair und nachhaltig

In der Verwaltung der Marktgemeinde wollen wir Leistungen aus der Region, Produkte aus fairem Handel ebenso wie nachhaltige Beschaffung und Vergabe fördern. Hersteller, Anbieter und Dienstleister mit nachhaltiger Arbeitsweise werden so gefördert.

Im Bereich des Ressourcenschutzes sehen wir Handlungsbedarf. Die Folgen des achtlosen Umgangs mit Rohstoffen- und Produkten sind unübersehbar, besonders bei Plastik – und Einwegprodukten. Der beste Müll ist der, der gar nicht entsteht. Daher setzen wir im gemeindlichen Einflussbereich konsequent auf Abfallvermeidung und Wiederverwendung.

Unsere Leitlinien für eine moderne und nachhaltige Haushaltspolitik sind: Einnahmen und Ausgaben müssen wirtschaftlich sinnvoll, ökologisch verantwortlich und sozial getätigt werden.

Das möchten wir gemeinsam mit den Meringer Bürgern und Unternehmen gestalten.

Geschichte muss leben

Mering besitzt historische Plätze und Gebäude, die es wert sind, erhalten zu werden. Ein Beispiel ist die alte Mädchenschule, das sogenannte alte Kloster, das leider in den letzten Jahren sehr vernachlässigt wurde. Die Geschichte Merings darf nicht unsichtbar werden. Wir sollten sie pflegen und dafür setzen wir uns ein.

Tobias Listl, grünes Mitglied und Gemeinderatskandidat, engagiert sich als Denkmalpfleger und Bauforscher dafür ganz besonders. Eines seiner Projekte ist der Erhalt des „alten Klosters“.

Über seine Beweggründe sagt er folgendes: 

„Du kannst nicht jedes historisch wertvolle Gebäude retten.“ Dieser Satz begleitet mich seit meinem Studium. Denn leider ist vieler Orts das Verschwinden der historischen Bausubstanz zu beobachten, sei es durch tatsächlichen Abbruch oder durch die umfängliche Überformung der Gebäude.

Der Satz soll jedoch nicht (mehr) für die Marktgemeinde Mering gelten.

Ich möchte mit meiner Arbeit eine neue Sensibilität und ein Bewusstsein für die gewachsene Ortsstruktur in Mering aufbauen. Die historischen Gebäude sollen nicht als Last oder gar Schandfleck des Ortes verstanden und wahrgenommen werden. Sie sollen vielmehr als kulturelles Erbe und erlebbare Ortsgeschichte verstanden werden. Mering soll sie als „Aushängeschilder“  stolz und selbstbewusst für unseren Ort präsentieren.

Konkret arbeitet er daran, den historischen Gebäudebestand zu erfassen und zu dokumentieren. Das „alte Kloster“ ist dabei der erste Schritt einer Erfassung aller historischen Gebäude in der Marktgemeinde. Es ist auch eine Webseite im Aufbau, damit sie von uns allen als schätzenswertes Erbe des gewachsenen Markt Merings gesehen und verstanden werden können.

Herr Listl hat auch dafür gesogt, dass das „alte Kloster“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, wo er selbst tätig ist, nun in das EU-geförderte Forschungsprojekt ATLAS aufgenommen wurde. Das Projekt zeigt die Notwendigkeit und die Vorteile einer nachhaltigen Entwicklung traditioneller alpiner Architektur auf und fördert technische sowie methodische Instrumente der energetischen und substanzschonenden Gebäudeinstandsetzung.

Mering kann so davon profitieren, dass man umfassende Messungen am Gebäude vornehmen und diese als Basis für eine sowohl substanzschonende wie auch energetische Instandsetzung des Gebäudes nutzen kann. Wir bekommen so eine Analyse des Zustandes und ein Konzept, wie der Erhalt des Gebäudes gesichert werden kann.

Presse

Nachhaltige Ortsentwicklung: Wie geht das?

Mering ist eine stark wachsende Gemeinde. Immer häufiger wird deshalb in Mering von einer nötigen Begrenzung des Wachstums gesprochen. Als Kommune stehen wir in Mering vor der Entscheidung, ob wir dem Wachstumsdruck ungebremst nachgeben und damit weitere Probleme schaffen oder ob wir langfristig steuernd eingreifen wollen. Denn die Folgen der mangelhaften  Steuerung der Ortsentwicklung zeigen sich immer deutlicher: Zunehmende Unattraktivität und Aussterben des Innerorts, Ausufern der Ortsränder und damit weiterer Flächenverbrauch, ungeplante Nachverdichtung, hohe Infrastrukturfolgekosten.

Aber wo soll man ansetzen, um das zu erreichen und was wäre denn ein gesundes oder nachhaltiges Wachstum für unseren Ort?

Innenentwicklung vor Außenentwicklung

Stetiges Wachstum nach außen  mit den bekannten Folgen für Natur, Naherholung, Landwirtschaft und Verkehr widerspricht einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Eines der Stichworte lautet hier „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“. Das bedeutet zunächst ganz einfach, die Entwicklungspotenziale im Innenbereich zu nutzen, bevor man weiter nach außen wächst. Das betrifft alle Bereiche der Baulandentwicklung, v.a. Gewerbegebiete und Wohngebiete. Alle Programme der Städtebauförderung beschäftigen sich daher mit der Innenentwicklung.

Die Potenziale für die Innenentwicklung zu kennen, ist die Voraussetzung für eine fundierte Planung der Ortsentwicklung, die vor allem nicht auf kurzfristige Reaktion, sondern auf langfristige Steuerung setzt. Bei der Innenentwicklung gibt es allerdings Hemmnisse zu überwinden, die dazu führen, dass man den Weg des geringsten Widerstandes geht und lieber nach außen ausweicht.

Die wichtigsten Hemmnisse sind:

  • Fehlende Gesamtschau der Innenentwicklungspotenziale
  • Die Vorteile der Innenentwicklung sind zu wenig bekannt:
    • Bodenschutz und Erhalt des Landschaftsbilds
    • Ortskernbelebung, Aufenthaltsqualität
    • Auslastung/Sicherung für bestehende Infrastrukturen
  • Es gibt Vorurteile gegenüber der Innenentwicklung:
    • Eigentümerinteressen, Nachfrageinteressen, teure Einzelfalllösungen
    • Innenverdichtung mindert die Wohnqualität
  • Es fehlen Wirtschaftlichkeitsdaten
    • zur langfristigen Belastung durch Infrastruktur (Folgekosten )
    • zum Vergleich von Innen- und Außenentwicklungsprojekten (Kostenwahrheit)

Der erste Schritt ist also immer die Bestandsaufnahme und natürlich die anschließende, kontinuierliche Pflege der Daten. Im ISEK (integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) für Mering wurden hierzu schon eine erste grobe Bestandsaufnahme vorgenommen und Maßnahmen definiert.

Die Staatsregierung hat entsprechende Förderprogramme aufgelegt. So fördert der Freistaat die Erhebung der Innenentwicklungspotentiale. Wer bestehende Flächen wie Gewerbebrachen oder ein altes Industriegelände entsiegeln möchte, bekommt ebenfalls Gelder vom Freistaat aus der Förderinitiative „Flächenentsiegelung“.  Außerdem hilft das Programm „Innen statt Außen“ Gemeinden bei Projekten, die den Ortskern oder die Stadtmitte beleben. Besonders finanz- und strukturschwache Gemeinden erhalten eine höhere Förderung.

Flächen- und Leerstandsmanagement

Ein wichtiger Baustein der Bestandsermittlung und Planung ist ein Flächen- und Leerstandsmanagement. Das Bayerische Landesamt für Umwelt stellt den Kommunen hier bereits einige Instrumente zur Unterstützung zur Verfügung, u.a. die Flächenmanagement-Datenbank (Bestandsaufnahme) und den Folgekostenschätzer (Berechnung der Wirtschaftlichkeit).

Im ISEK für Mering ist eine entsprechende Maßnahme definiert.

Was wollen wir für Mering?

Um eine nachhaltige Ortsentwicklung zu erreichen, wollen die Meringer Grünen deshalb:

  • die Einführung eines Flächen- und Leerstandsmanagements als langfristiges Planungsinstrument
  • keine weiteren Baugebiete im Außenbereich, bevor belastbare Zahlen zu Innenentwicklungspotenzialen und Folgekosten vorliegen
  • eine rechtzeitige und langfristige Steuerung der Innenentwicklung durch Quartierskonzepte und Bebauungspläne
  • effektive Maßnahmen zur Aufwertung des Innerortes, an vorderster Stelle die längst überfällige Umsetzung der Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Münchener Straße
  • in Mering ansässige Unternehmen durch gezielte Maßnahmen stärken und unterstützen

Hier können Sie mehr erfahren

Am 8.11.2019 konnten Sie bei uns mehr über das Thema „Nachhaltige Ortsentwicklung“ erfahren: Nachhaltige Ortsentwicklung – Wie geht das?

Presseberichte

Friedberger Allgemeine Zeitung vom 18.2.2019: Laden und Gewerbe: Wo ist was frei in Mering?

Friedberger Allgemeine Zeitung vom 1.3.2019: Marktbeauftragter soll mit eingebunden werden

Friedberger Allgemeine Zeitung vom 18.10.2019 und 19.10.2019 (gedruckte Ausgabe): Mering bekommt bis März verkehrsberuhigte Ortsmitte

Wohnen für alle

Wohnen geht uns alle an, Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf, Wohnen ist mehr als vier Wände …

Wohnen ist Ausdruck der Individualität, Wohnen ist ein Grundrecht, Wohnen ist Schutzraum, Wohnen ist Beheimatung …

Wohnen müssen und wollen wir alle, aber wir wollen es auch in guter Nachbarschaft, zu bezahlbaren Preisen, nachhaltig, mit einer zeitgemäßen Infrastruktur und in einer intakten Umwelt die der (Nah-) Erholung dient.

Das Wohnen beginnt mit dem ersten Tag unseres Lebens und endet mit dem letzten Tag. Für die gesamte Lebensspanne ergeben sich aber auch unterschiedliche Bedürfnisse und Bedarfe. Schön, wenn sich auch das Wohnraumangebot anpassen kann und das soziale Umfeld trotzdem erhalten bleibt.

Heute verändern sich die Lebenslagen in einem raschen Wechsel, aber oft ist ein Wechsel der Wohnung nicht möglich. Manchmal wäre es möglich aber unwirtschaftlich. Manchmal ist er möglich, aber unter Aufgabe der sozialen Bezüge.

Ein weiteres Problem ist die Ausrichtung der Wohnungswirtschaft auf reine Rendite. In den Großstädten sind nicht selten ausländische Investoren die größten Eigentümer von Wohnraum. So spaltet sich die Gesellschaft immer mehr, viele Menschen können sich schon heute kein Wohnen nach ihren Bedarfen und Bedürfnissen leisten.

Die Kommunen haben eine gesetzlich verankerte Daseinsvorsorge, welche sich auch in einer zukunftsorientierten Wohnungsversorgung wiederspiegeln muss.

Wohnen in Mering

Mering als stetig wachsende Gemeinde in der Metropolregion München hat sich neuen Herausforderungen in fast allen Planungsbereichen zu stellen.

Das Wohnen nimmt dabei eine zentrale Stellung ein.

Auch in Mering sind in den letzten Jahren die Wohnkosten erheblich gestiegen, sowohl im Mietwohnungssektor als auch im Wohneigentumsbereich. Die Ausschreibung von Neubaugebieten hat nicht die erhofften Erleichterungen gebracht, in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge hat sich dadurch ein erheblicher Nachholbedarf an Infrastruktureinrichtungen ergeben. Insbesondere sind hier zu nennen der ÖPNV, die Kita-Versorgung, die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des alltäglichen Lebens, Gemeinschaftsräume etc.

Wohnen ist ein gemeinschaftliches Thema mit vielen Facetten, welches vielfältig planerisch auf den Weg gebracht werden soll, um möglichst vielen Bedürfnissen und Bedarfen der Meringer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.

Was wollen wir?

  • Wohnen ist kein Spekulationsobjekt: Wohnraum muss in erster Linie im Sinne der Bedarfe und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in Mering gefördert werden. Es muss eine Balance zwischen Renditen und Mieten stehen, um auch einkommensschwachen Personen und Personen mit einem besonderen Miethindernis einen angemessenen Wohnraum anbieten zu können.
  • Neubau: Neubaugebiete sind erst dann zu errichten, wenn die Fragen der Infrastruktur geklärt sind. Die Planungen müssen Hand in Hand vorangetrieben werden. In Neubaugebieten ist auf eine soziale Mischung hinzuwirken, da sich nur so ein tragfähiges soziales Umfeld entwickeln kann.
  • Innenentwicklung: Grund und Boden verpflichtet, so hat das Bundesverfassungsgericht von sozialer Verpflichtung der Eigentümer gesprochen. Gerade in der Innerortentwicklung sollen Flächen für entsprechende Wohnraum und Infrastrukturentwicklung genutzt werden.
    Leerstand von Wohnraum ist nicht akzeptabel. Gemeinsam mit den Eigentümern müssen zeitnah (evtl. auch Übergangs-) Lösungen gefunden werden.
  • Mehrgenerationenwohnen: Neben dem Mieten und Kaufen von Wohnraum soll als dritte Alternative das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnen in Mering gefördert werden. Die Förderprogramme aus Bundesmitteln gibt es bereits, aber nun ist die Kommune gefordert, diese Mittel auch abzurufen und Modelle im Ortsgebiet projekthaft zu fördern und zu evaluieren. So kann die Kommune z.B. Flächen für diese Projekte zur Verfügung stellen, aber auch personelle und monetäre Ressourcen.
    Das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnen soll ökologisch nachhaltig erstellt werden und Familien, Singles, Senioren, Menschen mit einer Behinderung ein lebenslanges Wohnrecht zu sozialverträglichen Nutzungsentgelten bieten.

Weiteres Material

Am 6.2.2020 hielt Erika Gercke bei unserer Veranstaltung „Leben und Wohnen für Generationen“ einen Vortrag über das Thema. Den kompletten Vortrag können Sie hier herunterladen.

Presse

Friedberger Allgemeine Zeitung, 3.2.2020, Seniorenfreundliches Mering: Ideen gesucht

Petition gegen die Ansiedlung von Honold

Mit Unterstützung der Grünen in Mering und auf Kreisebene hat das Aktionsbündnis „Keine Osttangente“ eine Petition gegen die Ansiedlung von Honold erstellt.

Wir würden uns freuen wenn möglichst viele die Petition unterschreiben. Sie steht für eine andere Verkehrs- und Siedlungspolitik.

Petition gegen die Ansiedlung von Honold weiterlesen

Infos zur Ortsentwicklung

Über die letzten zwei Jahre wurde zur Vorbereitung der Städtebauförderung ein ISEK durchgeführt (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept). Der entstandene und inzwischen vom Gemeinderat abgesegnete umfangreiche Bericht wird im Rahmen einer Ausstellungseröffnung im Papst Johannes Haus vorgestellt.

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie einen Flyer gibt es auf der Meringer Gemeindeseite.

Wir empfehlen allen Bürgern, die sich für diese Thematik interessieren, an der Informationsveranstaltung und Ausstellungseröffnung teilzunehmen.

Infos zur Ortsentwicklung weiterlesen

ADFC Fahrradklimatest 2016 – Bitte teilnehmen

Der ADFC führt in unregelmäßigen Abständen einen Fahrradklima-Test durch (zuletzt 2005, 2012, 2014), an dem sich die Bürger aller deutschen Städte und Orte beteiligen können. Abgefragt wird, wie gut die Situation für Radfahrer an dem jeweiligen Ort ist und welche Wünsche noch bestehen.

ADFC Fahrradklimatest 2016 – Bitte teilnehmen weiterlesen

Mitmachen erwünscht

Als dritte Chance zur Mitwirkung bei der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) findet am Freitag, den 24. Juni 2016 ab 18:30 Uhr eine Planungswerkstatt zur Weiterentwicklung des „ISEKs Zukunft Markt Mering“ im Papst-Johannes-Haus statt.

Hier besteht wieder die Möglichkeit sich als Bürger aktiv in den Planungsprozeß einzubringen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele mitmachen würden.

Mehr zur Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Planungsstand findet sich auf der Meringer Webseite.

Parkroute für Mering

Am Mittwoch, den 20.4.2016 wurde im Meringer Gemeinderat nach langer Vorbereitung und kontroverser Diskussion eine Parkroute für Mering beschlossen. Für Besucher und aber auch die Meringer Bürger soll so die Parkplatzsuche erleichtert werden. Manche Themen dauern eben etwas länger und wer in der Politik mitwirken will, der muss einen langen Atem haben.

Parkroute für Mering weiterlesen

Stopp dem Flächenfraß

Überall in Bayern und auch in unserer Region kann man beobachten, wie der Flächenfraß voranschreitet. Fast immer gibt es angeblich gute Gründe, weitere Flächen für Gewerbegebiete, Wohngebiete und Straßen zu versiegeln. Die Osttangente ist ein Beispiel das zeigt, dass auch hier in Mering dieses Thema hochaktuell ist.

Zu diesem Thema hatten die Meringer Grünen am 1. März diesen Jahres zwei kompetente Fachleute eingeladen:

  • Thomas Frey (BUND Naturschutz in Bayern, Regionalreferent für Schwaben, Fachabteilung für Südbayern)
  • Ludwig Hartmann (Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion im bayerischen Landtag)

In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion wurde aufgezeigt, was die Ursachen sind und wie man diese Entwicklung aufhalten könnte.

Den Vortrag von Thomas Frey , veröffentlichen wir an dieser Stelle.

Stopp dem Flächenfraß weiterlesen

Steuerkreis: Erster Maßnahmenkatalog

Bildquelle: pixabay.com

Wie aus der Presse bekannt ist, hat der Marktgemeinderat in Mering für die zukünftige Entwicklung des Marktes Mering die Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beschlossen (zum Eintritt in ein Städtebauförderungsprogramm). In diesem Rahmen wurde ein großer Steuerkreis mit Vertretern von Meringer Institutionen sowie Bürgervertretern eingerichtet, der das Planungsbüro bei seinen Arbeiten unterstützt. Wir berichten hier fallweise zu den Arbeiten in diesem Gremium.

Steuerkreis: Erster Maßnahmenkatalog weiterlesen

Die Vision der Meringer Grünen

Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit des grünen Ortsverbandes hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Vision wir für Mering haben. Die Essenz der Diskussion wurde in einem Positionspapier zusammengefasst und in der Ortsversammlung am 12. November einstimmig verabschiedet.

Die Vision der Meringer Grünen weiterlesen

Schlechte Noten für Fahrradfahren in Mering

Der ADFC führt in unregelmäßigen Abständen einen Fahrradklima-Test durch (zuletzt 2005, 2012 und jetzt 2014), an dem sich die Bürger aller deutschen Städte und Orte beteiligen konnten. Abgefragt wird, wie gut die Situation für Radfahrer an dem jeweiligen Ort ist und welche Wünsche noch bestehen.

Die Befragung für 2014 war am 30. November abgeschlossen. Mering hat sich zum ersten Mal, hauptsächlich auf Betreiben von Bündnis 90/Die Grünen, beteiligt. Mit 91 Teilnehmern wurde das notwendige Quorum deutlich überschritten (mindestens 50 Personen waren bei dieser Ortsgröße gefordert). Nun scheinen 91 Teilnehmer nicht viel zu sein. Das sieht aber anders aus wenn man die Teilnehmeranzahl auf die Anzahl der Einwohner bezieht. Dann liegt Mering bei den vergleichbaren bayerischen Orten auf einem sehr guten 7. Rang von 58 möglichen.

Schlechte Noten für Fahrradfahren in Mering weiterlesen

Wenn einem so was widerfährt … Der Fall Polytech

Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Haus bauen. Nach einigem Suchen finden Sie einen geeigneten Bauplatz in einem neu ausgewiesenen Baugebiet im Bereich des Hörlgrabens in Mering. Da nicht weit entfernt Fabrikgebäude existieren, erkundigen Sie sich, welche Art von Gewerbe da möglich ist. Es stellt sich heraus, dass im Sommer 2002 das Landratsamt Aichach das Fabrikgebäude so umgewidmet hat, dass dort nur noch Lagerbetrieb möglich ist. Der Flächennutzungsplan weist an dieser Stelle ein Gewerbegebiet mit reduzierten Emissionen und deutlich eingeschränkten Tätigkeitsmerkmalen aus. Sie sind beruhigt, kaufen den Bauplatz und bauen sich ein hübsches Häuschen. Die Gegend liegt nicht allzuweit von der Ortsmitte und auch sonst fühlen Sie sich hier wohl.

Wenn einem so was widerfährt … Der Fall Polytech weiterlesen

Wasser ist ein Menschenrecht – auch in Mering!

Im Augenblick entwickelt die EU-Kommission Vorschriften zur Vergabe von Konzessionen. Die Gemeinden (öffentliche Hand) können Konzessionen vergeben, z.B. im Bereich der Wasser-, Energie- und Abfallentsorgung. Damit beauftragen sie Privatunternehmen mit der Erbringung der Leistungen, die in ihrem eigenen Aufgabenbereich liegen. Für diese Konzessionsvergaben sollen einheitliche Regeln für den europäischen Wirtschaftsraum erstellt werden.  Intensiv öffentlich diskutiert wird derzeit das Thema Wasserversorgung.

Wasser ist ein Menschenrecht – auch in Mering! weiterlesen

Radfahren in Mering

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon früher schreiben, aber das schöne Radwetter der letzten Tage hat mich davon abgehalten. Radfahren ist für mich erstmal Vergügen. Auf der anderen Seite ist das Rad ein zunehmend wichtiges Verkehrsmittel insbesondere auf innerörtlichen Strecken. Bis das Auto aktiviert ist, bin ich mit dem Fahrrad meist schon am Zielort angekommen.

Aber solch grundsätzliche Überlegungen möchte ich hier nicht vertiefen. Dazu gibt es viele gutgemachte Seiten wie zum Beispiel die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ (AGFK) oder die Seiten des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs“ (ADFC).

Radfahren in Mering weiterlesen

Stand des Verkehrskonzeptes / Meringer Projektbeirat

Wie aus der Presse bekannt ist, wird das Meringer Verkehrskonzept initiiert durch den Marktgemeinderat seit einem Dreivierteljahr durch einen Projektbeirat begleitet und weiterentwickelt.

Durch dieses Vorgehen wird der Prozeß der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes transparenter dargestellt. Er ist aus unserer Sicht so auch demokratischer. Engagierte Bürger können ihre Ideen über die Bürgervertreter ins Gremium einbringen und die Vertreter des Marktgemeinderates können mit ihrem fundierten Wissen zu den Meringer Gegebenheiten steuernd eingreifen und stellen gleichzeitig auch das Bindeglied zum Gesamtgremium des Gemeinderates dar.

Stand des Verkehrskonzeptes / Meringer Projektbeirat weiterlesen