Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

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Die Klimakonferenz in Paris ist kaum zu Ende und das Ergebnis gibt einerseits Hoffnung, ist aber in manchen Punkten fragwürdig (z.B. tritt die Vereinbarung erst in 5 Jahren in Kraft).

Es ist also weiterhin notwendig, möglichst viele Menschen zu überzeugen, dass wir nur einen Planeten haben und mit diesem sorgsam umgehen müssen. Wir brauchen ein anderes Denken und Handeln und das möglichst bald.

Wer noch Geschenke-Tipps zu diesem Thema sucht, dem können wir folgende Bücher empfehlen:

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Die Vision der Meringer Grünen

Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit des grünen Ortsverbandes hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Vision wir für Mering haben. Die Essenz der Diskussion wurde in einem Positionspapier zusammengefasst und in der Ortsversammlung am 12. November einstimmig verabschiedet.

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Osttangente Augsburg – Zahlen und Argumente

Vielleicht hat sich der ein- oder andere gefragt, wie wir unsere Ablehnung der Osttangente Augsburg im Detail begründen. Dazu einige Erläuterungen.

Handelt es sich um eine Autobahn?

Wie Autobahnen bei uns gebaut werden sollen, ist recht übersichtlich in den Richtlinien für die Anlage von Autobahnen nachzulesen. Dort ist in der Entwurfsklasse 1 (Fernautobahn/Überregionalautobahn) ersichtlich, dass eine vierspurige Autobahn nach RQ 31 einen Standardquerschnitt von 31 m umfasst. Demgegenüber hat nach Entwurfsklasse 2 eine autobahnähnliche Straße nach RQ 28 einen Querschnitt von 28 m. Bei diesem Querschnitt handelt es sich, wie man den Abbildungen entnehmen kann, um den befestigten Teil der Straße.

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Osttangente Augsburg – Es geht weiter

Zum Thema Osttangente tut sich einiges – und das sind weitgehend erfreuliche Nachrichten.

Die Gemeinderäte in Mering, Königsbrunn und Oberottmarshausen haben sich zumindest gegen die aktuell bekannte Trassenführung ausgesprochen. Mering hat sogar die gesamte Trasse abgelehnt.

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Osttangente Augsburg – Kritik und Meinungen

Fast täglich gibt es mittlerweile Artikel zum Thema Osttangente in den regionalen Zeitungen.

Etwas untergegangen sein dürfte der Beitrag von Augsburg TV, wo regionale Politiker zum Thema und hier speziell zur Ablehnung der Osttangente durch den Meringer Gemeinderat befragt wurden. Über die Mediathek von Augsburg TV lässt sich das aber nachholen:

http://www.augsburg.tv/mediathek/kategorie/aktuell/video/kritik-osttangente

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Mering bekommt eine Asylkoordinator-Stelle

Nach einem Gespräch mit dem Meringer Bürgermeister Kandler bekam die Asylsozialarbeiterin Frau Stachon von der Caritas Gelegenheit, ihre Arbeit in der heutigen Sitzung des Meringer Gemeinderat zu erläutern. Dabei formulierte sie ihre Anliegen: die Einrichtung eines Helferkreises, der sich regelmäßig trifft sowie die Einrichtung einer Asylkoordinator-Stelle.

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Braucht Mering eine Asyl-Koordinationsstelle?

Die Situation der Flüchtlinge in Mering

In Mering sind derzeit ca. 60 AsylbewerberInnen untergebracht. Dies sind zur Hälfte Frauen und Familien mit Kindern und zur anderen Hälfte alleinstehende Männer. Die Situation hat sich in Mering in den letzten drei Jahren dahingehend verändert als nun mehr als dreimal so viele Flüchtlinge wie zu Anfang untergebracht sind und diese aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen kommen.

Asyl-Koordinator

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Schlechte Noten für Fahrradfahren in Mering

Der ADFC führt in unregelmäßigen Abständen einen Fahrradklima-Test durch (zuletzt 2005, 2012 und jetzt 2014), an dem sich die Bürger aller deutschen Städte und Orte beteiligen konnten. Abgefragt wird, wie gut die Situation für Radfahrer an dem jeweiligen Ort ist und welche Wünsche noch bestehen.

Die Befragung für 2014 war am 30. November abgeschlossen. Mering hat sich zum ersten Mal, hauptsächlich auf Betreiben von Bündnis 90/Die Grünen, beteiligt. Mit 91 Teilnehmern wurde das notwendige Quorum deutlich überschritten (mindestens 50 Personen waren bei dieser Ortsgröße gefordert). Nun scheinen 91 Teilnehmer nicht viel zu sein. Das sieht aber anders aus wenn man die Teilnehmeranzahl auf die Anzahl der Einwohner bezieht. Dann liegt Mering bei den vergleichbaren bayerischen Orten auf einem sehr guten 7. Rang von 58 möglichen.

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TTIP Aktion hat 1 Million Unterschriften erreicht

STOP TTIP InitiativeIn knapp 2 Monaten haben über eine Million Bürger in Europa sich gegen die Unterzeichnung der Freihandelsabkommen TTIP, CETA und CISA ausgesprochen. Die EU-Kommission wird damit aufgefordert, das  Verhandlungsmandat für TTIP aufzuheben und CETA nicht abzuschließen.

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Ein Kochbuch der besonderen Art!

Das politische KochbuchFast ständig kann man in öffentlichen Medien Berichte über den Sinn und Unsinn sowie die positiven und negativen Folgen von Ernährungstilen lesen.

Eine ganz andere Art von Kochbuch hat nun das renommierte und – weil weitgehend über Spenden finanzierte – unabhängige Öko-Institut in Freiburg herausgebracht. In einer umfangreichen Studie wurden die wirklichen Kosten verschiedener Ernährungsstile erforscht. Die betrachteten Ernährungsstile entsprechen der durchschnittlichen Ernährung der Deutschen, den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)  sowie der vegetarischen und veganen Ernährung. Zusätzlich wurde noch der Einfluß von Biolebensmitteln untersucht. Versteckte Kosten wie z.B. ernährungsbedingte Krankheiten, Bodenbelastungen sowie Treibhausgase wurden in die Studie mit einbezogen.

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Wenn einem so was widerfährt … Der Fall Polytech

Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Haus bauen. Nach einigem Suchen finden Sie einen geeigneten Bauplatz in einem neu ausgewiesenen Baugebiet im Bereich des Hörlgrabens in Mering. Da nicht weit entfernt Fabrikgebäude existieren, erkundigen Sie sich, welche Art von Gewerbe da möglich ist. Es stellt sich heraus, dass im Sommer 2002 das Landratsamt Aichach das Fabrikgebäude so umgewidmet hat, dass dort nur noch Lagerbetrieb möglich ist. Der Flächennutzungsplan weist an dieser Stelle ein Gewerbegebiet mit reduzierten Emissionen und deutlich eingeschränkten Tätigkeitsmerkmalen aus. Sie sind beruhigt, kaufen den Bauplatz und bauen sich ein hübsches Häuschen. Die Gegend liegt nicht allzuweit von der Ortsmitte und auch sonst fühlen Sie sich hier wohl.

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Warum eigentlich die Grünen?

„Alle Parteien sind gleich, korrupt, verlogen und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht.“ Solche und ähnliche Meinungen höre ich öfter und wer so denkt, der wählt wahrscheinlich nicht, und von politischer Arbeit in einem so korrupten System hält er auch nichts.

Klar, es gibt immer wieder Skandale, auch bei den Grünen. Das ist aber doch menschlich und es wäre auch verwunderlich, wenn die Grüne Partei hier eine vollkommene Ausnahme darstellen würde. Trotzdem finde ich, dass bei den Grünen auch aufgrund der immer noch vorhandenen basisdemokratischen Ideen eine andere Kultur herrscht. Wir kümmern uns überwiegend um Themen, die sonst keine Lobbyisten haben.

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Wasser ist ein Menschenrecht – auch in Mering!

Im Augenblick entwickelt die EU-Kommission Vorschriften zur Vergabe von Konzessionen. Die Gemeinden (öffentliche Hand) können Konzessionen vergeben, z.B. im Bereich der Wasser-, Energie- und Abfallentsorgung. Damit beauftragen sie Privatunternehmen mit der Erbringung der Leistungen, die in ihrem eigenen Aufgabenbereich liegen. Für diese Konzessionsvergaben sollen einheitliche Regeln für den europäischen Wirtschaftsraum erstellt werden.  Intensiv öffentlich diskutiert wird derzeit das Thema Wasserversorgung.

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Radfahren in Mering

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon früher schreiben, aber das schöne Radwetter der letzten Tage hat mich davon abgehalten. Radfahren ist für mich erstmal Vergügen. Auf der anderen Seite ist das Rad ein zunehmend wichtiges Verkehrsmittel insbesondere auf innerörtlichen Strecken. Bis das Auto aktiviert ist, bin ich mit dem Fahrrad meist schon am Zielort angekommen.

Aber solch grundsätzliche Überlegungen möchte ich hier nicht vertiefen. Dazu gibt es viele gutgemachte Seiten wie zum Beispiel die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ (AGFK) oder die Seiten des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs“ (ADFC).

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Carsharing in Mering – Ja bitte!

Das Carsharing (Autoteilen), einst als eine Idee von Ökospinnern belächelt, wird immer beliebter und nicht nur das: Weltweit wird das Teilen von Ressourcen immer mehr zum Trend und auch zur Notwendigkeit. Nicht umsonst gab sich die diesjährige CeBIT, weltweite Zukunftsmesse der Elektronik- und Computerbranche, das Motto Shareconomy.

Bildquelle: ©Trueffelpix / fotolia.com
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Der zugrunde liegende Begriff Share Economy wurde von Harvard-Ökonom Martin Weitzman geprägt und besagt im Kern, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, umso mehr unter allen Marktteilnehmern geteilt wird.

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Stand des Verkehrskonzeptes / Meringer Projektbeirat

Wie aus der Presse bekannt ist, wird das Meringer Verkehrskonzept initiiert durch den Marktgemeinderat seit einem Dreivierteljahr durch einen Projektbeirat begleitet und weiterentwickelt.

Durch dieses Vorgehen wird der Prozeß der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes transparenter dargestellt. Er ist aus unserer Sicht so auch demokratischer. Engagierte Bürger können ihre Ideen über die Bürgervertreter ins Gremium einbringen und die Vertreter des Marktgemeinderates können mit ihrem fundierten Wissen zu den Meringer Gegebenheiten steuernd eingreifen und stellen gleichzeitig auch das Bindeglied zum Gesamtgremium des Gemeinderates dar.

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Überdruss im Überfluss

Lebensmittel gehen uns alle an, also muss es uns auch interessieren, wie unsere Lebensmittel produziert werden.

Die Meringer Grünen hatten vor kurzem einen Biolandwirt aus der näheren Umgebung zu Gast, der sehr interessante Einblicke in die ökologische Landwirtschaft, deren Chancen, aber auch Probleme geben konnte, von der Biogasanlage bis zur Massentierhaltung.
Verständlicherweise möchte jeder qualitativ hochwertige Lebensmittel zur Verfügung haben. Und es ist doch auch scheinbar so einfach: Der nächste Supermarkt an der Ecke bietet ja höchste Qualität und größte Auswahl zu kleinsten Preisen. Die Handelsketten unterbieten sich gegenseitig im Preis, und die Werbung zeigt uns täglich, wie unübertroffen die Qualtät der angebotenen Lebensmittel ist.

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Innovative Geschäftsideen in Mering

Jeder kennt die Problematik, dass im Meringer Innenort die Geschäfte langsam aussterben. Dies – wie wir häufig hören dürfen – auf fehlende Parkplätze zurückzuführen, ist zu einfach und eindimensional. Die Thematik ist viel komplizierter und vielschichtiger.

Auffallend ist, dass einige Geschäfte in Mering gut florieren, andere dagegen offensichtlich auf dem absteigenden Ast sind. Vorbildlich ist zum Beispiel die Werbestrategie von Spengler Optik-Uhren-Schmuck. Durch häufige (aber nicht zu häufige) Aktionen werden die Kunden immer wieder an das Geschäft erinnert. Auch der Web-Auftritt sucht seinesgleichen.

Eine ebenfalls gute und innovative Strategie ist die des Erlebnisfriseur Jakob. Er betreibt eine Kombination aus Friseursalon, Massagesalon sowie einem Cafe. Auch hier ist der Web-Auftritt professionell und sehr informativ.

Auch der Mobile Reisemarkt Mering glänzt mit kreativen Ideen. Wer keine Zeit hat im Reisebüro im Steinbrecherhaus vorbeizuschauen, kann eine Beratung auch Abends zu Hause anfordern. Diese Idee führt Verena David wohl auch im Rahmen der neuen Kooperation mit Startours Augsburg weiter. Auch hier gibt es gut gemachte Web-Auftritte.

Die kleine Kinderecke in der Metzgerei Reich ist ebenfalls eine clevere Idee. Da werden die Kunden der Zukunft gleich zuvorkommend behandelt, was sich sicher langfristig auszahlt. Auch hier ist der Web-Auftritt gut gemacht und aktuell.

Ein weiteres Beispiel ist der BioMarkt natufit. Web Auftritt gibt es zwar (noch) keinen, aber auch hier ist neben dem gut sortierten Sortiment im Bioladen ein kleines Restaurant bzw. Cafe dabei. Insbesondere uns Männern macht das Einkaufen deutlich mehr Spaß, wenn wir uns auf die eigentliche Arbeit (den Einkauf) mit einem Cappuchino und manchmal auch einem der sehr guten selbst gebackenen Kuchen vorbereiten können. Auch ein komplettes Frühstück oder Mittagessen läßt sich genießen. Besonders schön ist das natürlich im Sommer im Garten hinter dem Laden.

Was lernen wir daraus? Heutzutage genügt es nicht mehr, alte Konzepte einfach weiterzuführen. Neue, innovative und kreative Geschäftsideen sind gefragt. So bleiben Kunden erhalten und neue können dazugewonnen werden.

Ein paar (mögliche) Beispiele:

  • Die Geschäfte Dilger und Wölfle sind mittlerweile im selben Gebäude. Wie wäre es, wenn die Bäckerei die kleine Kaffee-Ecke ausbaut und über einen Durchgang zum Bekleidungsgeschäft Wölfle dessen Kunden anlockt. Umgekehrt geht durch diesen Durchgang vielleicht die ein oder andere Kundin noch schnell ein wenig zum Shoppen? Im Sommer könnte der Kaffee auch unter den Arkaden gereicht werden.
  • Meringer Geschäfte müssen sich gegenüber der Konkurrenz in den Gewerbegebieten unterscheiden. Mit kleineren Preisen oder konkurrenzfähigen Großsortimenten geht das aber aus Platzgründen nicht. Alternativ denkbar wäre zum Beispiel, dass man das Thema Nachhaltigkeit (also gute, langlebige Produkte), Umweltfreundlichkeit (lokale Produkte, Bioprodukte) in den Vordergrund stellt. Mering Aktuell könnte ein derartiges Konzept für die Geschäfte im Innenort aufbauen und entsprechend Werbung betreiben.
  • Wie wär’s denn zum Beispiel mit einer Kooperation mit manomama aus Augsburg. Mit DM im Gewerbegebiet gibt es bereits eine Zusammenarbeit. Die Geschäfte im Innenort müssen sich sputen, damit sie nicht auf der Strecke bleiben.

Ich bin überzeugt, dass es noch viele weitere Möglichkeiten gibt. Wer hat noch Ideen die unserer Geschäftswelt helfen und unseren Innenort lebens- und liebenswerter machen?

Warum dieser Blog?

Die Grünen Mering möchten mit diesem Blog mehr Interaktivität in die politische Landschaft in Mering bringen. Wir sehen das auch als Beitrag zur Transparenz und im Sinne von mehr und besserer Bürgerbeteiligung.

Wir werden in unregelmäßiger Folge zu kommunalpolititischen oder allgemein gesellschaftlich interessanten Fragen mit Bezug zu Mering Blog Einträge erstellen. Wir würden uns freuen, wenn diese dann fleißig kommentiert werden und sich somit eine rege politische Diskussion ergibt.

Ortssprecher 2012_700

 

Die OrtssprecherInnen:
Petra von Thienen und Rudolf Kaiserswerth