Verkehrskonzept 2011 – Fahrradparken

Wegen des geringen Platzbedarfs kann mit dem Fahrrad fast überall und sehr nah am Ziel geparkt werden. Pro Fläche können auch deutlich mehr Fahrräder geparkt werden als Autos (die häufig nur mit einer Person besetzt sind).

Leider findet man noch viele Fahrradständer die nur das Vorderrad festhalten, was durchaus zu Beschädigungen des Rades führen kann. An solchen Ständern ist auch das sichere Befestigen von wertvollen Rädern schwer oder gar nicht möglich. Wir sind daher der Meinung, dass solche Fahrradständer nicht mehr installiert bzw. ersetzt werden sollten, da es inzwischen weit bessere Lösungen gibt.

Hier ein Beispiel aus der Fahrradstadt Freiburg:

Es zeigt sich, dass einerseits ungenutzter Raum vor dem Baum sinnvoll genutzt werden kann. Andererseits ist auch sichtbar, dass zwischen 5 und 10 Fahrräder auf gleicher Fläche parken können die ein Auto einnimmt. Ein sicherlich interessanter Aspekt für unser Gewerbe.

Derartige Fahrradständer sind in Mering noch spärlich vorhanden. Ein lobenswertes Beispiel ist der überdachte Fahrradständer vor dem Rathaus. So macht ein Verwaltungsgang Spaß:

Bild: Fahrradständer vor dem Meringer Rathaus

Auch vor der Eduard Ettensberger Halle gibt es mittlerweile einen entsprechenden Fahrradständer und neuerdings auch vor der Mehrzweckhalle. Es geht also in die richtige Richtung, aber gerade unsere Gewerbe hat hier noch einigen Nachholbedarf.

Geeignete Standorte für Fahrradparkplätze wären folgende:

  • Im Begegnungsraum und auch an sonstigen Stellen können Fahrräder abgestellt werden die keine spezielle Sicherung benötigen solange die Straßenverkehrsordnung eingehalten wird. Das ist einer der großen Vorteile des Fahrrads!
  • In regelmäßigen Abständen werden U-förmige Rohre von ca. 1 m Länge umgekehrt in den Boden eingelassen (siehe die Beispiele oben). An so einem Bogen können mindestens zwei Fahrräder sicher angeschlossen werden. Solche Bögen können z.B. zwischen Serien von Autoparkplätzen als optische Trenner angebracht werden. Zugleich können diese Trenner – wenn keine Autos parken – als Verschwenkungen dienen um den Verkehr zu leiten und zu verlangsamen. Die Kosten für so einen Bügel liegen bei ca. 100 Euro.
  • Auch um Bäume herum könnten ringförmige Rohre angebracht werden, die dann das Anschließen von mehreren Fahrrädern erlauben. Alternativ kann vor und hinter einem Baum der vorhin beschriebene Stahlrohrbogen angebracht werden.
  • Weitere gängige kreative Möglichkeiten sind natürlich denkbar. Beispiele sind bereits existierende U-förmig und waagrecht angebrachte Stahlrohr-Abstandshalter z.B. an der Sparkasse am Marktplatz oder an der Einfahrt der Eisdiele. Hier sind vor allem die Meringer Gastronomie und der Einzelhandel gefordert, entsprechende Halterungen anzubringen.

Beispiel für eine an einer Hauswand angebrachte Halterung:

Bild: Abstandshalter an Hauswand für Radparken geeignet (Sparkasse am Marktplatz)

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