Alle Beiträge von Rudolf Kaiserswerth

Energiewende – Wie weiter?

Über die Energiewende zu reden ist leicht, denn jeder hat so seine Spezialthemen in denen er sich gut auskennt oder zumindest meint sich gut auszukennen. Manche favorisieren Wind, andere Solarenergie. Einige glauben alles dezentral wäre doch die Lösung, andere meinen, dass man ohne größere Netzverbunde nicht auskommt.

Unter Energiesystem ist aber hochkomplex und besteht aus vielen Modulen die sich gegenseitig beeinflussen. Insofern müssen Änderungen sorgfältig überlegt, geplant und durchgeführt werden. Die Agora Energiewende hat in den letzten Jahren rund 100 Studien zum Thema Energiewende erstellt. 2017 hat sie alle Studien zu einem fundierten Szenario für das Jahr 2030 zusammengefaßt.

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Petition gegen die Ansiedlung von Honold

Mit Unterstützung der Grünen in Mering und auf Kreisebene hat das Aktionsbündnis „Keine Osttangente“ eine Petition gegen die Ansiedlung von Honold erstellt.

Wir würden uns freuen wenn möglichst viele die Petition unterschreiben. Sie steht für eine andere Verkehrs- und Siedlungspolitik.

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Mitmachen ist angesagt!

Am Samstag, den 2.12.2017 rufen die Meringer Grünen, der Kreisverband der ÖDP und der Bund Naturschutz auf zur Demonstration gegen das neue Industriegebiet westlich des Bahnhofs Mering – St. Afra. Dieses Industriegebiet sowie der Bau der Osttangente sind beides Beispiele für den  Flächenfraß direkt vor unserer Haustüre.

Wir sind der Meinung: So kann es nicht weitergehen. Wer sich mit uns dagegen wenden will,  kann am 2.12. bei unserer Demo mitmachen und an unserem Infostand für das Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ unterschreiben. Zusätzlich können Sie eine Stellungnahme zum Bebauungsplan des Industriegebiets  verfassen.

Mehr Informationen zum Thema in unserer Veranstaltungsankündigung.

Der Gelbe Sack – kein Gewinn für den Landkreis

Nun ist es also klar: der Landkreis wird ca. 1000 Bürger befragen um herauszubekommen wie die Bürger des Landkreises zum Gelben Sack stehen. Laut Landrat Klaus Metzger soll das nicht als Entscheidungshilfe für den Kreistag verstanden werden, sondern nur als „Fingerzeig“, wie es denn abfalltechnisch im Landkreis weitergehen soll. Die Grünen finden dieses Vorgehen scheinheilig, da es als Form der direkten Demokratie verkauft wird. Sie haben deshalb einen Kenner der Thematik, Josef Metzger von der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Lechleite / Lebenswertes Lechtal e.V., nach Mering eingeladen um mehr zum Thema Für- und Wider „Gelber Sack“ zu erfahren.

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Wiesen statt Beton – Harte Kritik

Die Anhörung zum Landesentwicklungsprogramm letzte Woche im Wirtschaftsausschuss hat ganz klar bestätigt: Söders Ideen wie die sogenannte Lockerung des Anbindegebots, die das Bauen von riesigen Gewerbegebieten abseits von Ortschaften auf der grünen Wiese ermöglicht, sind der Dammbruch in der Landesplanung. Auch mit Blick auf den Alpenplan stimmte das Gros der Expert*innen mit den Grünen überein, dass die „Causa Riedberger Horn“ einen fatalen Präzedenzfall schafft und die Alpen der Betonier-Wut von kurzfristigen Profiteuren des Kunstschnee-Zirkus ausliefert.

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Stand der europäischen Energiewende

Diese Zahl gibt den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Europa 2016 an.

Das Denk- und Politiklabor Agora Energiewende hat in Zusammenarbeit mit dem britischen Think Tank Sandbag seinen jährlichen Bericht zur Energiewende in Europa veröffentlicht. Demnach wurde Europas Stromerzeugung  etwas klimafreundlicher, aber der Fortschritt schwächt sich leider ab.

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Infos zur Ortsentwicklung

Über die letzten zwei Jahre wurde zur Vorbereitung der Städtebauförderung ein ISEK durchgeführt (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept). Der entstandene und inzwischen vom Gemeinderat abgesegnete umfangreiche Bericht wird im Rahmen einer Ausstellungseröffnung im Papst Johannes Haus vorgestellt.

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie einen Flyer gibt es auf der Meringer Gemeindeseite.

Wir empfehlen allen Bürgern, die sich für diese Thematik interessieren, an der Informationsveranstaltung und Ausstellungseröffnung teilzunehmen.

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Tipps für Weihnachtsgeschenke

Wer noch nicht weiß, was er dieses Jahr zu Weihnachten schenken will, der findet auf der Utopia Webseite wieder viele Anregungen. Das Grundprinzip ist natürlich ‚Selbermachen‘.

Es gibt Anleitungen zum Basteln z.B. für Adventskalender oder Stoffbeutel, Ideen zum Kochen und Backen aber auch zur Herstellung von Kosmetikartikeln.

Empfohlen wird auch, die Geschenkeverpackung umweltfreundlich selbst herzustellen.

Stöbern sie doch mal rein. Die Umwelt wird es Ihnen danken und Spass macht es allemal. Wahrscheinlich werden die Geschenke für den Beschenkten auch noch an Wert gewinnen …

Neue OrtssprecherInnen gewählt

Am 30. Juni hat der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen in Mering im Rahmen der Ortsversammlung turnusmäßig neue Ortssprecher gewählt (die Legislaturperiode beträgt zwei Jahre).

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Wiedergewählt wurde Anita Schneider, der mit einem grünen Blumenstrauß für die erfolgreiche Arbeit gedankt wurde. Neu gewählt wurde Hans Schneider. Rudi Kaiserswerth wurde als Ortssprecher verabschiedet. Er wird weiterhin unterstützend und beratend tätig sein.

Wir wünschen dem neuen OrtssprecherInnen Team viel Erfolg!

Mitmachen erwünscht

Als dritte Chance zur Mitwirkung bei der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) findet am Freitag, den 24. Juni 2016 ab 18:30 Uhr eine Planungswerkstatt zur Weiterentwicklung des „ISEKs Zukunft Markt Mering“ im Papst-Johannes-Haus statt.

Hier besteht wieder die Möglichkeit sich als Bürger aktiv in den Planungsprozeß einzubringen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele mitmachen würden.

Mehr zur Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Planungsstand findet sich auf der Meringer Webseite.

Finanzwelt außer Rand und Band?

Wer hört schon noch Radio und dann auch noch den bayerischen Rundfunk? Auf Bayern 2 kommen immer wieder Sendungen, die komplexe Themen auf beeindruckende Weise einfach darstellen. Ein schönes Beispiel ist der Beitrag über die Finanzwelt, die uns sicherlich bald wieder große Probleme bereiten wird, da ja nicht wirklich Maßnahmen zur Stabilisierung umgesetzt worden sind.

Bildquelle: https://pixabay.com/de

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Stoppt das Bienengift

Kaum zu glauben. Da hat man noch alle Hände voll zu tun um sich   gegen die Verlängerung der Glyphosat Genehmigung auf EU-Ebene zu wehren. Da wird schon die nächste Umwelt-Schandtat im Hintergrund vorbereitet.

Im April 2008 starben am Oberrhein über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften (sog. Neonikotinoiden) behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem ist Saatgut, das mit den Wirkstoffen Imidacloprid, Thiamethoxam oder Clothianidin behandelt wurde, in Deutschland verboten.

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Greens meet Grüne

In der Hafenstadt Bristol im Südwesten Englands fand am 15. und 16. April eine Austauschkonferenz zwischen der Green Party of England and Wales, der Europagruppe Grüne und den deutschen Grünen statt. Auf der britischen Seite  wurden die Teilnehmer von der Parteivorsitzenden Natalie Bennett, von den Mitgliedern im Europäischen Parlament Molly Scott Cato (Südwesten Englands mit Gibraltar) und Jean Lambert (London) sowie  Stadträten aus den Grünen Hochburgen Bristol und Brighton sehr herzlich empfangen.

Unser engagiertes Mitglied, die gebürtige Britin Esther Obst-Kennedy, war als Teilnehmerin  mit dabei und berichtet vom Treffen.

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Pflanzentauschbörse Impressionen

Auch dieses Jahr war die Pflanzentauschbörse bei  idealem Wetter wieder gut besucht.

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Eine kompetente Beratung gehört natürlich auch dazu.

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Kosten für die Kunden fallen keine an. Jeder kann mitnehmen, was in seinem Garten noch fehlt. Umgekehrt kann man eigene Pflanzen, von denen man zu viele hat, am Stand abgeben.

Tauschen ist grundsätzlich ein nachhaltiger Vorgang. Niemand muss etwas wegwerfen und umgekehrt findet man hier vielleicht ein Schnäppchen, das man schon lange haben wollte.

Mering erhebt Einspruch gegen die Osttangente

Auch bei der letzten Gemeinderatsitzung waren die zahlreich anwesenden Bürger (überwiegend Osttantgentengegner), die an der Gemeinderatssitzung als Zuhörer teilnahmen, wieder auf eine harte Probe gestellt. Die Diskussion, ob die Gemeinde Mering, obwohl sie sich ja schon in zwei Beschlüssen gegen die große vierspurige Lösung ausgesprochen hatte, jetzt einen Einwand im Rahmen der Bürgerbeteiligung nach Berlin schicken soll, zog sich hin und wurde recht kontrovers geführt. Dabei ging es hauptsächlich um die Frage, ob der von den Grünen vorformulierte Einspruchstext so unverändert übernommen werden soll.

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Parkroute für Mering

Am Mittwoch, den 20.4.2016 wurde im Meringer Gemeinderat nach langer Vorbereitung und kontroverser Diskussion eine Parkroute für Mering beschlossen. Für Besucher und aber auch die Meringer Bürger soll so die Parkplatzsuche erleichtert werden. Manche Themen dauern eben etwas länger und wer in der Politik mitwirken will, der muss einen langen Atem haben.

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TTIP – Freie Fahrt für Abzocker

In der ZDF Sendung Frontal 21 vom 5.4.2016 wird beispielhaft über einen Fall berichtet, wo eine kanadische Firma, die einen Wert von 25 Mio. Dollar hat, die rumänische Regierung auf 4 Mrd. Dollar verklagt, weil sie Goldschürfrechte wegen gravierender Umweltschäden verweigert. Vorausgegangen waren eine Anzahl von lokalen Gerichtsprozessen in Rumänien gegen Umweltorganisationen, die das Unternehmen alle verloren hat.

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10000 Tote pro Jahr durch Dieselfahrzeuge?

In der Sendung Frontal 21 vom 5.4.2016 wurden einige interessante Fakten und Zusammenhänge erläutert. Unter anderem wird ausgesagt, dass  durch den Ausstoß von Stickoxiden aus Dieselfahrzeugen in Deutschland im Jahr ca. 10000 Menschen sterben, also fast drei mal soviel wie wir Verkehrstote haben. Zusätzlich wurde gezeigt, dass Diesel-LKW heute im realen Straßenverkehr weniger Stickoxide ausstoßen als Diesel-PKW, obwohl sie die gleiche Technik eingebaut haben.

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Stopp dem Flächenfraß

Überall in Bayern und auch in unserer Region kann man beobachten, wie der Flächenfraß voranschreitet. Fast immer gibt es angeblich gute Gründe, weitere Flächen für Gewerbegebiete, Wohngebiete und Straßen zu versiegeln. Die Osttangente ist ein Beispiel das zeigt, dass auch hier in Mering dieses Thema hochaktuell ist.

Zu diesem Thema hatten die Meringer Grünen am 1. März diesen Jahres zwei kompetente Fachleute eingeladen:

  • Thomas Frey (BUND Naturschutz in Bayern, Regionalreferent für Schwaben, Fachabteilung für Südbayern)
  • Ludwig Hartmann (Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion im bayerischen Landtag)

In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion wurde aufgezeigt, was die Ursachen sind und wie man diese Entwicklung aufhalten könnte.

Den Vortrag von Thomas Frey , veröffentlichen wir an dieser Stelle.

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Was ist echter Ökostrom?

Ein wichtiger persönlicher Beitrag zum Umweltschutz und zur Verhinderung des Klimawandels ist der Umstieg auf Ökostrom. Mit wenig Aufwand kann man so seinen CO2-Ausstoß, Schadstoffausstoß sowie den persönlichen Anteil an der Atomstromproduktion deutlich senken.

Wer allerdings nicht aufpaßt, kann leicht einer Mogelpackung aufsitzen, da es viele Anbieter von Ökostrom gibt, die nur vorgeblich solchen liefern.

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Wer kann bei Wohnungssuche helfen?

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Seit die ersten Flüchtlinge zu uns gekommen sind, ist schon eine Weile vergangen. Viele von Ihnen verfolgen die aktuelle Lage sicher in den Medien und/oder engagieren sich in einem Helferkreis und erfahren die Situation direkt.

Einige der Flüchtlinge, vor allem die aus Syrien, bekommen nun nach und nach ihre Anerkennung und müssen deshalb die Unterkünfte des Landkreises demnächst verlassen. Sie sind also auf Wohnungssuche.

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Steuerkreis: Erster Maßnahmenkatalog

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Wie aus der Presse bekannt ist, hat der Marktgemeinderat in Mering für die zukünftige Entwicklung des Marktes Mering die Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beschlossen (zum Eintritt in ein Städtebauförderungsprogramm). In diesem Rahmen wurde ein großer Steuerkreis mit Vertretern von Meringer Institutionen sowie Bürgervertretern eingerichtet, der das Planungsbüro bei seinen Arbeiten unterstützt. Wir berichten hier fallweise zu den Arbeiten in diesem Gremium.

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Geheimen Lobbyismus abschaffen

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir als Bürger immer gläserner werden. Nicht zuletzt wurde die Angst vor Terroristen genutzt um Gesetze ständig zu verschärfen und immer mehr Informationen über uns zu erfahren. Für Politiker scheint das bei uns nicht zu gelten. Ganz anders die Situation in Kanada.

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Terminänderungen für 2016

Wegen Verlegung einiger Gemeinderatstermine haben wir entschieden, die betroffenen Stammtischtermine entsprechend zu verschieben. So ist es möglich, dass die Gemeinderäte – wie bei uns üblich – bei den Stammtischterminen anwesend sein können und umgekehrt Interessierte an den Gemeinderatssitzungen teilnehmen können. Ferner ziehen wir die Märchenstunde im Dezember um eine Woche nach vorne.

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Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

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Die Klimakonferenz in Paris ist kaum zu Ende und das Ergebnis gibt einerseits Hoffnung, ist aber in manchen Punkten fragwürdig (z.B. tritt die Vereinbarung erst in 5 Jahren in Kraft).

Es ist also weiterhin notwendig, möglichst viele Menschen zu überzeugen, dass wir nur einen Planeten haben und mit diesem sorgsam umgehen müssen. Wir brauchen ein anderes Denken und Handeln und das möglichst bald.

Wer noch Geschenke-Tipps zu diesem Thema sucht, dem können wir folgende Bücher empfehlen:

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Die Vision der Meringer Grünen

Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit des grünen Ortsverbandes hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Vision wir für Mering haben. Die Essenz der Diskussion wurde in einem Positionspapier zusammengefasst und in der Ortsversammlung am 12. November einstimmig verabschiedet.

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Osttangente Augsburg – Zahlen und Argumente

Vielleicht hat sich der ein- oder andere gefragt, wie wir unsere Ablehnung der Osttangente Augsburg im Detail begründen. Dazu einige Erläuterungen.

Handelt es sich um eine Autobahn?

Wie Autobahnen bei uns gebaut werden sollen, ist recht übersichtlich in den Richtlinien für die Anlage von Autobahnen nachzulesen. Dort ist in der Entwurfsklasse 1 (Fernautobahn/Überregionalautobahn) ersichtlich, dass eine vierspurige Autobahn nach RQ 31 einen Standardquerschnitt von 31 m umfasst. Demgegenüber hat nach Entwurfsklasse 2 eine autobahnähnliche Straße nach RQ 28 einen Querschnitt von 28 m. Bei diesem Querschnitt handelt es sich, wie man den Abbildungen entnehmen kann, um den befestigten Teil der Straße.

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Osttangente Augsburg – Es geht weiter

Zum Thema Osttangente tut sich einiges – und das sind weitgehend erfreuliche Nachrichten.

Die Gemeinderäte in Mering, Königsbrunn und Oberottmarshausen haben sich zumindest gegen die aktuell bekannte Trassenführung ausgesprochen. Mering hat sogar die gesamte Trasse abgelehnt.

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Osttangente Augsburg – Kritik und Meinungen

Fast täglich gibt es mittlerweile Artikel zum Thema Osttangente in den regionalen Zeitungen.

Etwas untergegangen sein dürfte der Beitrag von Augsburg TV, wo regionale Politiker zum Thema und hier speziell zur Ablehnung der Osttangente durch den Meringer Gemeinderat befragt wurden. Über die Mediathek von Augsburg TV lässt sich das aber nachholen:

http://www.augsburg.tv/mediathek/kategorie/aktuell/video/kritik-osttangente

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Mering bekommt eine Asylkoordinator-Stelle

Nach einem Gespräch mit dem Meringer Bürgermeister Kandler bekam die Asylsozialarbeiterin Frau Stachon von der Caritas Gelegenheit, ihre Arbeit in der heutigen Sitzung des Meringer Gemeinderat zu erläutern. Dabei formulierte sie ihre Anliegen: die Einrichtung eines Helferkreises, der sich regelmäßig trifft sowie die Einrichtung einer Asylkoordinator-Stelle.

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Braucht Mering eine Asyl-Koordinationsstelle?

Die Situation der Flüchtlinge in Mering

In Mering sind derzeit ca. 60 AsylbewerberInnen untergebracht. Dies sind zur Hälfte Frauen und Familien mit Kindern und zur anderen Hälfte alleinstehende Männer. Die Situation hat sich in Mering in den letzten drei Jahren dahingehend verändert als nun mehr als dreimal so viele Flüchtlinge wie zu Anfang untergebracht sind und diese aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen kommen.

Asyl-Koordinator

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Schlechte Noten für Fahrradfahren in Mering

Der ADFC führt in unregelmäßigen Abständen einen Fahrradklima-Test durch (zuletzt 2005, 2012 und jetzt 2014), an dem sich die Bürger aller deutschen Städte und Orte beteiligen konnten. Abgefragt wird, wie gut die Situation für Radfahrer an dem jeweiligen Ort ist und welche Wünsche noch bestehen.

Die Befragung für 2014 war am 30. November abgeschlossen. Mering hat sich zum ersten Mal, hauptsächlich auf Betreiben von Bündnis 90/Die Grünen, beteiligt. Mit 91 Teilnehmern wurde das notwendige Quorum deutlich überschritten (mindestens 50 Personen waren bei dieser Ortsgröße gefordert). Nun scheinen 91 Teilnehmer nicht viel zu sein. Das sieht aber anders aus wenn man die Teilnehmeranzahl auf die Anzahl der Einwohner bezieht. Dann liegt Mering bei den vergleichbaren bayerischen Orten auf einem sehr guten 7. Rang von 58 möglichen.

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TTIP Aktion hat 1 Million Unterschriften erreicht

STOP TTIP InitiativeIn knapp 2 Monaten haben über eine Million Bürger in Europa sich gegen die Unterzeichnung der Freihandelsabkommen TTIP, CETA und CISA ausgesprochen. Die EU-Kommission wird damit aufgefordert, das  Verhandlungsmandat für TTIP aufzuheben und CETA nicht abzuschließen.

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Ein Kochbuch der besonderen Art!

Das politische KochbuchFast ständig kann man in öffentlichen Medien Berichte über den Sinn und Unsinn sowie die positiven und negativen Folgen von Ernährungstilen lesen.

Eine ganz andere Art von Kochbuch hat nun das renommierte und – weil weitgehend über Spenden finanzierte – unabhängige Öko-Institut in Freiburg herausgebracht. In einer umfangreichen Studie wurden die wirklichen Kosten verschiedener Ernährungsstile erforscht. Die betrachteten Ernährungsstile entsprechen der durchschnittlichen Ernährung der Deutschen, den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)  sowie der vegetarischen und veganen Ernährung. Zusätzlich wurde noch der Einfluß von Biolebensmitteln untersucht. Versteckte Kosten wie z.B. ernährungsbedingte Krankheiten, Bodenbelastungen sowie Treibhausgase wurden in die Studie mit einbezogen.

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Wenn einem so was widerfährt … Der Fall Polytech

Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Haus bauen. Nach einigem Suchen finden Sie einen geeigneten Bauplatz in einem neu ausgewiesenen Baugebiet im Bereich des Hörlgrabens in Mering. Da nicht weit entfernt Fabrikgebäude existieren, erkundigen Sie sich, welche Art von Gewerbe da möglich ist. Es stellt sich heraus, dass im Sommer 2002 das Landratsamt Aichach das Fabrikgebäude so umgewidmet hat, dass dort nur noch Lagerbetrieb möglich ist. Der Flächennutzungsplan weist an dieser Stelle ein Gewerbegebiet mit reduzierten Emissionen und deutlich eingeschränkten Tätigkeitsmerkmalen aus. Sie sind beruhigt, kaufen den Bauplatz und bauen sich ein hübsches Häuschen. Die Gegend liegt nicht allzuweit von der Ortsmitte und auch sonst fühlen Sie sich hier wohl.

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Warum eigentlich die Grünen?

„Alle Parteien sind gleich, korrupt, verlogen und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht.“ Solche und ähnliche Meinungen höre ich öfter und wer so denkt, der wählt wahrscheinlich nicht, und von politischer Arbeit in einem so korrupten System hält er auch nichts.

Klar, es gibt immer wieder Skandale, auch bei den Grünen. Das ist aber doch menschlich und es wäre auch verwunderlich, wenn die Grüne Partei hier eine vollkommene Ausnahme darstellen würde. Trotzdem finde ich, dass bei den Grünen auch aufgrund der immer noch vorhandenen basisdemokratischen Ideen eine andere Kultur herrscht. Wir kümmern uns überwiegend um Themen, die sonst keine Lobbyisten haben.

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Radfahren in Mering

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon früher schreiben, aber das schöne Radwetter der letzten Tage hat mich davon abgehalten. Radfahren ist für mich erstmal Vergügen. Auf der anderen Seite ist das Rad ein zunehmend wichtiges Verkehrsmittel insbesondere auf innerörtlichen Strecken. Bis das Auto aktiviert ist, bin ich mit dem Fahrrad meist schon am Zielort angekommen.

Aber solch grundsätzliche Überlegungen möchte ich hier nicht vertiefen. Dazu gibt es viele gutgemachte Seiten wie zum Beispiel die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.“ (AGFK) oder die Seiten des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs“ (ADFC).

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Stand des Verkehrskonzeptes / Meringer Projektbeirat

Wie aus der Presse bekannt ist, wird das Meringer Verkehrskonzept initiiert durch den Marktgemeinderat seit einem Dreivierteljahr durch einen Projektbeirat begleitet und weiterentwickelt.

Durch dieses Vorgehen wird der Prozeß der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes transparenter dargestellt. Er ist aus unserer Sicht so auch demokratischer. Engagierte Bürger können ihre Ideen über die Bürgervertreter ins Gremium einbringen und die Vertreter des Marktgemeinderates können mit ihrem fundierten Wissen zu den Meringer Gegebenheiten steuernd eingreifen und stellen gleichzeitig auch das Bindeglied zum Gesamtgremium des Gemeinderates dar.

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Innovative Geschäftsideen in Mering

Jeder kennt die Problematik, dass im Meringer Innenort die Geschäfte langsam aussterben. Dies – wie wir häufig hören dürfen – auf fehlende Parkplätze zurückzuführen, ist zu einfach und eindimensional. Die Thematik ist viel komplizierter und vielschichtiger.

Auffallend ist, dass einige Geschäfte in Mering gut florieren, andere dagegen offensichtlich auf dem absteigenden Ast sind. Vorbildlich ist zum Beispiel die Werbestrategie von Spengler Optik-Uhren-Schmuck. Durch häufige (aber nicht zu häufige) Aktionen werden die Kunden immer wieder an das Geschäft erinnert. Auch der Web-Auftritt sucht seinesgleichen.

Eine ebenfalls gute und innovative Strategie ist die des Erlebnisfriseur Jakob. Er betreibt eine Kombination aus Friseursalon, Massagesalon sowie einem Cafe. Auch hier ist der Web-Auftritt professionell und sehr informativ.

Auch der Mobile Reisemarkt Mering glänzt mit kreativen Ideen. Wer keine Zeit hat im Reisebüro im Steinbrecherhaus vorbeizuschauen, kann eine Beratung auch Abends zu Hause anfordern. Diese Idee führt Verena David wohl auch im Rahmen der neuen Kooperation mit Startours Augsburg weiter. Auch hier gibt es gut gemachte Web-Auftritte.

Die kleine Kinderecke in der Metzgerei Reich ist ebenfalls eine clevere Idee. Da werden die Kunden der Zukunft gleich zuvorkommend behandelt, was sich sicher langfristig auszahlt. Auch hier ist der Web-Auftritt gut gemacht und aktuell.

Ein weiteres Beispiel ist der BioMarkt natufit. Web Auftritt gibt es zwar (noch) keinen, aber auch hier ist neben dem gut sortierten Sortiment im Bioladen ein kleines Restaurant bzw. Cafe dabei. Insbesondere uns Männern macht das Einkaufen deutlich mehr Spaß, wenn wir uns auf die eigentliche Arbeit (den Einkauf) mit einem Cappuchino und manchmal auch einem der sehr guten selbst gebackenen Kuchen vorbereiten können. Auch ein komplettes Frühstück oder Mittagessen läßt sich genießen. Besonders schön ist das natürlich im Sommer im Garten hinter dem Laden.

Was lernen wir daraus? Heutzutage genügt es nicht mehr, alte Konzepte einfach weiterzuführen. Neue, innovative und kreative Geschäftsideen sind gefragt. So bleiben Kunden erhalten und neue können dazugewonnen werden.

Ein paar (mögliche) Beispiele:

  • Die Geschäfte Dilger und Wölfle sind mittlerweile im selben Gebäude. Wie wäre es, wenn die Bäckerei die kleine Kaffee-Ecke ausbaut und über einen Durchgang zum Bekleidungsgeschäft Wölfle dessen Kunden anlockt. Umgekehrt geht durch diesen Durchgang vielleicht die ein oder andere Kundin noch schnell ein wenig zum Shoppen? Im Sommer könnte der Kaffee auch unter den Arkaden gereicht werden.
  • Meringer Geschäfte müssen sich gegenüber der Konkurrenz in den Gewerbegebieten unterscheiden. Mit kleineren Preisen oder konkurrenzfähigen Großsortimenten geht das aber aus Platzgründen nicht. Alternativ denkbar wäre zum Beispiel, dass man das Thema Nachhaltigkeit (also gute, langlebige Produkte), Umweltfreundlichkeit (lokale Produkte, Bioprodukte) in den Vordergrund stellt. Mering Aktuell könnte ein derartiges Konzept für die Geschäfte im Innenort aufbauen und entsprechend Werbung betreiben.
  • Wie wär’s denn zum Beispiel mit einer Kooperation mit manomama aus Augsburg. Mit DM im Gewerbegebiet gibt es bereits eine Zusammenarbeit. Die Geschäfte im Innenort müssen sich sputen, damit sie nicht auf der Strecke bleiben.

Ich bin überzeugt, dass es noch viele weitere Möglichkeiten gibt. Wer hat noch Ideen die unserer Geschäftswelt helfen und unseren Innenort lebens- und liebenswerter machen?

Warum dieser Blog?

Die Grünen Mering möchten mit diesem Blog mehr Interaktivität in die politische Landschaft in Mering bringen. Wir sehen das auch als Beitrag zur Transparenz und im Sinne von mehr und besserer Bürgerbeteiligung.

Wir werden in unregelmäßiger Folge zu kommunalpolititischen oder allgemein gesellschaftlich interessanten Fragen mit Bezug zu Mering Blog Einträge erstellen. Wir würden uns freuen, wenn diese dann fleißig kommentiert werden und sich somit eine rege politische Diskussion ergibt.

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Die OrtssprecherInnen:
Petra von Thienen und Rudolf Kaiserswerth