Die Grünen - Mering 
 Natur und Umwelt

Natur und Umwelt

Merings Grüne Lunge: Das Paartal

Die Grüne Lunge Paartal als Frischluftschneise und Naherholungsgebiet ist nach wie vor wichtig, zugleich immer noch gefährdet durch drohende Bebauung. Die Ausgleichsflächen sind weit außerhalb des Ortes ausgewiesen und somit kein echter Ersatz für innerorts verbaute Grünflächen. Wir stehen für

  • Ausbau des Paartals zu einer reizvollen und vielfältigen Erholungslandschaft mit Rad- und Spazierwegen, Heckenpflanzungen und Parkbänken.
  • Strikte Beachtung der Grünordnungspläne bei öffentlichen und privaten Bauvorhaben. Die zuständigen Angestellten sind entsprechend zu schulen.
  • Renaturierung der Paar wobei zu prüfen ist ob das Meringer Schwimmbad als Naturbad mit einbezogen werden kann.
  • Naturlehrpfad für Kinder im Sinne einer spielerischen Umweltbildung.

Baumschutz-Verordnung

Die Abholzungen der vergangenen Jahre wie z.B. entlang des Paarufers oder an der Kapelle (vergleichen Sie die beiden Bilder unten), haben mehr als deutlich gezeigt, dass eine Baumschutz-Verordnung dringend notwendig wäre:

  • Hauptziel ist, alte aber lebensfähige, das Ortsbild prägende Bäume zu erhalten.
  • Alleen z.B. nach Baierberg, Reifersbrunn und Meringerzell bereichern die Landschaft und machen diese Wege für Radfahrer und Fußgänger angenehmer und sicherer.

Die Verordnung schränkt in der Regel die Handlungsfreiheit normaler Gartenbesitzer nicht ein, da viele Baumarten vom Bestandsschutz freigestellt sind.

Wo eine Abholzung nicht verhindert werden kann, muss über die Bauleitplanung festgelegt werden, dass jeder abgeholzte Baum durch zwei neue zu ersetzen ist.

Klimaschutz

Klimaschutz ist in aller Munde. Wir Grüne haben seit 1980 immer wieder darauf hingewiesen, dass nur eine verantwortliche Politik den zu erwartenden Schaden verhindern oder vermindern kann. Inzwischen sind die vorausgesagten Effekte an vielen Stellen eingetreten. Umso mehr ist jetzt eine Politik notwendig die einen weiteren Anstieg der Probleme wirksam verhindert.

Die Reihenfolge der Maßnahmen ist:

  • Energiesparen, da Energie, die nicht benötigt wird, keine Schäden verursachen kann.
  • Vorrangige Nutzung erneuerbarer Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) garantiert eine im Sinne des Klimaschutzes umweltverträgliche und sinnvolle Zukunft.
  • Deckung des Restbedarfs durch möglichst effiziente Nutzung konventioneller Energieträger (z. B. durch Kraft-Wärme-Koppelungstechnik).

Wir treten in Mering ein für

  • Ausbau des bereits erfolgreich genutzten Energiemanagements auf alle kommunalen Gebäude.
  • Bebauungspläne die eine konsequente Nord-Süd-Ausrichtung der Dachflächen erzwingen.
  • Kostenlose Bereitstellung von kommunalen Gebäudeflächen für Solarenergienutzung (Fotovoltaik) für Bürgersolaranlagen wie z.B. in Merching.
  • Aktive Empfehlung des Besuchs einer Energieberatung sowie regionaler Beispielprojekte für Bauherren durch die Gemeindeverwaltung.

Wasser, Regenwassernutzung und Abwasser

Wasser ist ein zunehmend wertvolles Gut das es durch entsprechende Maßnahmen zu schützen gilt:

  • Sparsame Verwendung des aus Tiefbrunnen bezogene hochqualitativen Meringer Trinkwassers.
  • Ökologische Bewirtschaftung des Tiefbrunnen-Umfelds. Dies ist mit den betroffenen Landwirten zu vereinbaren.
  • Regenwassernutzung (eine gute Gelegenheit wäre das neue Gymnasium) auch in der Gemeinde, um mit gutem Beispiel voranzugehen.
  • Die Abwasserentsorgung muss – wie in Baierberg schon gezeigt werden konnte – möglichst dezentral z.B. mit Schilfkläranlagen erfolgen.

Mobilfunk

Nach wie vor ist nicht ausreichend geklärt welche Schädigungen der Mobilfunk verursacht. Der Sendemast auf den Gewerbedächern in Höhe der auf der anderen Straßenseite liegenden Wohnhäuser in der Hörmannsberger Straße ist ein abschreckendes Beispiel für falsche Positionierung. Wir setzen uns dafür ein, dass

  • sensible Bereiche von Sendemasten freigehalten werden. Dies betrifft alle Wohngebiete und  insbesondere Kindergärten, Schulen, Altenheime und Krankenhäuser.
  • in bestehenden bzw. neu aufzustellenden Bebauungsplänen die Aufstellung von Mobilfunkmasten in sensiblem Bereichen untersagt wird.
  • der Informationsaustausch zum Thema Mobilfunk verstärkt wird.
  • Messungen durchgeführt werden, wo es sinnvoll ist.

Gesunde Ernährung

Biologische Ernährung ist ein wesentlicher Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz. Wir schlagen vor, dass die Gemeinde

  • vorbildhaft Biolebensmittel bei allen gemeindlichen Veranstaltungen anbietet.
  • in Kindergärten und Schulen dafür sorgt, dass bevorzugt ökologische und regional erzeugte Lebensmittel verwendet werden.
  • auf ihrer Internetseite eine Liste von ökologisch wirtschaftenden Bauernhöfen / Hofläden erstellt und aktiv dafür wirbt.

Gentechnik

Noch existieren in Mering und Umgebung keine Gentechnik-Felder. Aber was nicht ist kann noch werden. Wir beobchten sehr genau, was in diesem Bereich passiert und werden dann schnell reagieren.

Wir unterstützen folgende Forderungen:

  • Volle Haftung der Gentechnik-Anwender für alle entstehenden Schäden.
  • Mindestabstand bei Genmais mindestens 300 m.
  • Konsequente Anwendung des Gesetz und empfindliche Strafen.

Das beste Gesetz nützt nichts, wenn es nicht angewendet wird. Auch bei Agrar-Gentechnik sind Schlamperei und Illegalität größere Quellen für Verunreinigungen als gesetzliche Regelungen.

[Startseite] [Neues] [Top-Thema] [Unser Programm] [Ortsentwicklung] [Soziales] [Naturschutz] [Finanzen] [Gemeinderat] [Fotogalerie] [Publikationen] [Termine] [Links] [Impressum] [Spende] [Kontakt] [Archiv]