Die Grünen - Mering 
 Unsere Bürgermeisterkandidatin

Unsere Bürgermeisterkandidatin

Als Bürgermeisterkandidatin tritt für uns Marita Rach-Wiegel (parteifrei) an.

51 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

Berufliche Laufbahn:
Kaufmännische Ausbildung Augsburger Allgemeine; Studium an der Fachhochschule für Sozialpädagogik München; Angestellte bei der Landeshauptstadt München, Sozialreferat; Betreuung von Familien in schwierigen Lebenslagen beim Stadtjugendamt München.

Gründungsmitglied des Seniorenvereins „Zusammen Aktiv bleiben“ in München (1981). Seit 1995 Gründungsmitglied und Pädagogische Leitung „Jolly Jumper“ (musisch kreatives Kinderzentrum)

Warum ich kandidiere:

Mein Einstieg in die Kommunalpolitik begann schon vor mehr als 15 Jahren. Damals wurde mir die Hilflosigkeit deutlich, mit der man hier dem größten Umweltskandal in der Ortsgeschichte gegenüberstand.

Ich schloss mich mit anderen gemeinsam zum aktiven Eingreifen zusammen. Unser Engagement hat gewirkt: langsam aber beständig. So haben wir wesentlich zur Aufklärung des größten Umweltskandals im Landkreis beigetragen. Der erste Schritt, sich aktiv zu beteiligen, war getan.

In logischer Konsequenz gehörte ich zu den Gründungsmitgliedern der Liste Bündnis 90 / Die Grünen und Parteifreie, die seit 1990 im Gemeinderat vertreten ist.

Mein Leitbild:

Mering soll eine zukunftsfähige Gemeinde sein, ein ökologischer, familienfreundlicher Lebensraum, lebenswert und nachhaltig, solidarisch und engagiert, weltoffen und selbstbestimmt. Sie bezieht alle Bevölkerungsgruppen mit ein, ist dem Gemeinwohl verpflichtet und nicht einseitigen Interessen. Sie sorgt für ein vielfältiges kulturelles Leben, das bürgerschaftliche Engagement ist gestaltende Kraft der Gemeinde.

Mering – solidarisch und engagiert

Kinder- und familienfreundliche Gemeinde

Ziel ist, solidarisch und engagiert mit unseren Kindern und Jugendlichen die Gemeinde gestalten, die Bedürfnisse und Interessen der Kinder und Jugendlichen erfahren und ernst nehmen.

  • Die verbrieften Kinderrechte sind ohne wenn und aber umzusetzen.
  • Die Rückeroberung öffentlicher Räume für Kinder ist voranzutreiben.
  • Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Kinder sind zu unterstützen.
  • Spielstraßen und verkehrsberuhigte Zonen sind einzurichten.
  • Kinderkrippen-, Kindergärten- und Hortplätze sind bedarfsgerecht bereitzustellen.
  • Die Rechte, Forderungen und Wünsche des Meringer Jugendparlaments sind ernst zu nehmen. Die partnerschaftliche Kooperation und Vernetzung mit den Vereinen und Jugendverbänden sind fundamentaler Grundsatz erfolgreicher Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde. Ein attraktives offenes Jugend(kultur)zentrum ist zu schaffen.

    Neben ausreichenden Betreuungsangeboten brauchen immer mehr Familien professionelle Hilfe bei der Erziehung ihrer Kinder. Eine Erziehungsberatung, die in die Familien und Schulen geht ist einzurichten.

    Alt und Abgeschoben oder Aktiv und Mobil

    Die erfolgreiche Arbeit der ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten ist zu unterstützen durch ein Seniorenkontaktbüro. Ein Seniorenwegweiser mit Dienstleistungsangeboten und praktischen Tips mit sozialen und kulturellen Angeboten ist zu erstellen. Der zu schaffende Seniorenbeirat der Gemeinde Mering soll die Belange und besonderen Themen der älteren Menschen bewusst machen.

    Bürgerschaftliches Engagement

    Das bürgerschaftliche Engagement in Vereinen und Initiativen wird als wichtiges solidarisch-soziales Netzwerk gefördert. Wir unterstützen gesellschaftliche Gruppen, die sich bisher zuwenig Gehör verschaffen konnten, und Initiativen, die sich für Benachteiligte einsetzen und aktiv an der Gestaltung unserer Gemeinde beteiligen. Bürgerengagement bedeutet für uns auch politische Partizipation für ein demokratisches Gemeinwesen.

    Bürgerfreundliche Gemeinde

    Die Gemeindeverwaltung versteht sich als „Bürgerkommune“, erfüllt die Begriffe „Bürgerfreundlichkeit“ und „Bürgernähe“ mit Leben. Das Handeln des Gemeinderates und der Bürgermeister ist transparent.
     

    Mering – lebenswert und nachhaltig

    Ortskerngestaltung

    Besonderes Merkmal unserer Gemeinde ist ein ansprechender attrakiver Ortskern, der durch sein Angebot an Geschäften, Dienstleistungen und kulturellen Veranstaltungen einer wichtiger Identifikationspunkt darstellt.

    Durch große Außenzentren mit innerortsrelevanten Angeboten wurde eine Konkurrenzsituation geschaffen, die auch Folgen für die Weiterentwicklung unseres Altortes hat. Hier müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, um das Zentrum zu stärken und ein Ausbluten zu verhindern. Weitere Gewerbeansiedlungen sind zu unterstützen, jedoch keine zusätzlichen Einzelhandelsangebote auf der grünen Wiese.

    Die verbleibenden Entwicklungsflächen im Altort müssen überplant werden. Bebauungspläne sind aufzustellen, um weitere Fehlentwicklungen zu vermeiden. Grünzüge als wichtige Idendifikationspunkte werden erhalten und ausgebaut. Das bisherige ziel- und planlose Baumfällen ist zu stoppen, eine entsprechende Baumschutzverordnung ist zu erlassen.

    Flaniermeile Mering - Mering intelligent in Bewegung setzen

    Aushängeschild der Marktgemeinde ist der Ortskern mit Münchner- und Augsburger-Straße. Die breitgefächerten und attraktiven Angebote an Handel und Dienstleistungen mitten im Herzen von Mering sind Ausdruck für hohe Wohn- und Lebensqualität. Deren Erhalt und Ausbau werden konsequent und zielgerichtet unterstützt.

    Der neue Marktplatz als zentrale Mitte ist Ausgangspunkt vieler kultureller und sozialer Begegnungen und Aktivitäten. Das attraktive Umfeld des Platzes ist stärker einzubinden. Der umgebende Straßenraum muss dem Fußgänger Vorrang vor dem motorisierten Verkehr geben, um eine deutliche Verkehrsberuhigung im Marktplatzbereich zu gewährleisten. Diffuse Einzelmaßnahmen ohne Gesamtkonzept sind nicht zielführend und haben Fehlplanungen zur Folge.

    Ohne Gesamtplan und Festlegung mittelfristiger und langfristiger Ziele ist eine sinnvolle Abstimmung von Maßnahmen nicht möglich. Die bisherigen Bemühungen zur Entwicklung eines Verkehrskonzeptes müssen dringend mit allen Beteiligten und der Bürgerschaft weiterverfolgt werden. „Mering intelligent in Bewegung setzen“ ist unser Motto. Ein attraktives Rad- und Fußwegenetz im Gesamtort ist zu realisieren.

    Naherholung an der Paar

    Die Qualitäten unseres attraktiven Heimatortes liegen zweifelsfrei In der Lage an der Paar mit ihrem Grüngürtel mitten durch Mering. Dieser muss als attraktives Naherholungszentrum erhalten und ausgebaut werden. Die derzeitige wilde Verbauung des Paarufers muss gestoppt werden. Eine paarbegleitende Fuß- und Radwegeverbindung durch den Gesamtort unterstützt die Entlastung des innerörtlichen PKW-Verkehrs und ist daher erstrebenswert.

    Klima-, Hochwasser- und Naturschutz

    Um unsere Lebensqualität auch für die Zukunft und weitere Generationen zu sichern, müssen wir erhebliche Anstrengungen unternehmen. Durch eine vernünftige Energieplanung übernehmen wir als Gemeinde Vorbildfunktion und schaffen Anreize für Investoren von alternativen Energien.

    Unsere eigenen Liegenschaften und weitere Bauvorhaben sind nach ökologischen Grundsätzen zu  planen und zu betreiben. Mobilfunkanlagen in sensiblen Wohnbereichen müssen vermieden werden. Energieeinsparung in unseren gemeindeeigenen Immobilien muss systematisch vorangetrieben werden.

    Die Umsetzung von Grünordnungsplänen muss überwacht werden.

    Um eine innerörtliche Verschärfung der Hochwassersituation zu vermeiden, muss das Paartal von weiterer Bebauung freigehalten werden. Ausgleichsflächen außerhalb Merings sind kein gleichwertiger Ersatz. Das Paartal als Grüne Lunge Merings muss als zusammenhängender Grünzug und ökologisch wichtiges Naherholungszentrum erhalten und den Bürgern zugänglich gemacht werden.

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