Die Grünen - Mering 
Alt und abgeschoben?

Alt und abgeschoben – oder aktiv und mobil? (Referentin: Marlene Koeniger)

Am Dienstag, dem 24. Juli fand der Vortrag „Alt und abgeschoben oder aktiv und mobil“ in Rahmen der monatlichen Vortragsreihe der Parteifreien und Grünen in Mering statt. Die Seniorenbeauftragte Marlene Koeniger freite sich über das rege Interesse, besonders auch junger Besucher.

Die Referentin ging in ihren Ausführungen auf die verschiedenen Möglichkeiten des „Älter werden“ im eigenen Zuhause oder im Haus der Kinder ein. Ganz speziell zeigte sie auf, wie man den betagten älteren Menschen, die schon ein gewisse Pflegebedürftigkeit haben, das Dasein noch lebenswert gestalten kann.

Sie wies aber auch darauf hin, dass ab einem gestimmten Pflegegrad das Pflegeheim eine wichtige Alternative sei, da eine Vollpflege zu Hause die Angehörigen oft überfordert. Auch im Senioren- und Pflegeheim gebe es noch viele gute Möglichkeiten den Senioren die Liebe und Anerkennung mit Zuwendung und Zuspruch zu zeigen.

Eine weitere Möglichkeit für die bestmögliche Pflege des alten Menschen sei auch die Tagespflege, bzw. Kurzzeitpflege. Eine besonders wichtige Einrichtung, die ortsnah auch in Mering angeboten wird.
Damit können die Angehörigen zeitweise entlastet werden; die zu Pflegenden bleiben aber weiterhin in ihrer vertrauten Familie integriert.

Hilfsbereitschaft im Verwandtschaftskreis, bei den Nachbarn und Freunden sei für die Zukunft notwendig, damit die „älteren Senioren“ ein lebenswertes Dasein erfahren dürfen, da lt. Statistik die Zahl der älteren Generation steigen wird und alle notwendige Pflege und erforderlichen Hilfsgeräte von den Kassen und Pflegeversicherungen nicht mehr getragen werden können; so das Schlusswort der Referentin.

Bei der anschließenden interessanten Diskussion wurden so manche Möglichkeiten oder zukunftsweisenden Ideen besprochen, die von den anwesenden GRÜNEN Gemeinderäten mit großem Interesse aufgenommen wurden.

Besonders hervorgehoben wurden die vielen positiven Angebote im Ort, die zum Wohle der älteren Mitbürger viel Ehrenamt erfordern. Diese Arbeit muss gebündelt und uneingeschränkt unterstützt werden,  denn die Qualität unserer Gemeinde zeigt sich darin, wie wir mit unseren älteren Mitbürgern umgehen!

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