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Viele Betroffene auf der Mahnwache in Mering

Zuletzt geändert von Klaus Becker am 22.03.2011
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Mehr als 70 betroffene BürgerInnen, darunter viele junge Familien und Kinder, folgten dem Aufruf der Grünen, Bund Naturschutz und ÖDP zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz in Mering. Sie waren alle sehr betroffen von der aktuellen Lage in Japan und die Verstrahlung von Lebensmittel und Trinkwasser. Klaus Becker (Kreisvorsitzender der Grünen) betonte in seiner kurzen Ansprache, dass "wir uns hier in Mering nicht sicher sein können, da wir nur 50 km von dem AKW Gundremmingen entfernt sind".

Mit uns gedachten zur gleichen Zeit bundesweit mehr als 140.000 Personen in 720 Orten in Deutschland. Unsere Solidarität gilt auch den Technikern (genannt "Fukushima 50") vor Ort, die sich trotz hoher Strahlenbelastung im Atomkraftwerk Fukushima aufhalten und so vielleicht eine noch größere Katastrophe verhindern können. Michael Bettinger (Kreisrat der ÖDP) betonte, dass wir nicht nur an Japan denken sollten, sondern auch an die Opfer der Gewalt in Nordafrika. Zusätzlich mahnte er an, noch mehr in erneuerbare Energien, wie Windkraft zu investieren.

Viele der Anwesenden wollten eine Wiederholung dieser Mahnwache. So findet am nächsten Montag dem 28.03. in Mering am Marktplatz von 18:00-18:30 Uhr erneut eine Mahnwache für die Opfer in Japan und für das Abschalten der Atomkraftwerke statt.

Zuletzt geändert am: 22.03.2011 um 17:31

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