Die Meringer Grünen geben den Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Erfahrungen über die Verkehrssituation in Mering zu äußern. Auf www.gruene-mering.de ist dazu ein Verkehrsblog eingerichtet. Klaus Becker (Ortssprecher) stellte den Anwesenden auf dem GRÜNEN Stammtisch den neuen Verkehrsblog vor und fordert die Meringer BürgerInnen auf, sich daran rege zu beteiligen.
Laut Klaus Becker läuft der Blog über eine längere Zeit und endet nicht, wie eine Befragung zu einem bestimmten Zeitpunkt und bezieht sich nicht auf vorgegebene Punkte. Die Einträge sind öffentlich, für jeden einsehbar und kommentierbar. So können sich alle einen Überblick über die Verkehrssituation in Mering machen.
Der Verkehrsblog bezieht sich nicht nur auf die aktuelle Einbahnregelung, sondern auf die generelle Verkehrssituation von Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und dem öffentlichen Nahverkehr. Die persönlichen Angaben im Blog werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Der angegebene Name wird veröffentlicht, aber jeder kann sich ein Synonym geben. Die Einträge im Blog werden regelmäßig ausgewertet und für die Verbesserung der Verkehrssituation eingesetzt. Laut Petra von Thienen (Ortssprecherin) ist es das Ziel der Meringer Grünen den Innerort lebenswerter und attraktiver zu gestalten.
Im zweiten Teil stellte Klaus Becker die Energiesituation in Mering dar. Mering hat einen nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz ) geförderten Strom einen Anteil von nur 12 % und liegt hier weit unter dem Schnitt von Aichach-Friedberg von 31 %. Spitzenreiter im Wittelsbacher Land ist Kühbach mit 291 % und Sielenbach mit 125 % Anteil EEG-Strom.
Hier sollte in Mering über das, was schon positiv gestaltet worden ist, noch verstärkte Anstrengungen unternommen werden. Es ist sinnvoll, dass sich die Nachbargemeinden zusammenschließen, um gemeinsam Windräder zu bauen. Windräder sind die effizienteste Stromerzeugung unter den erneuerbaren Energien. Wichtig ist es die BürgerInnen mit zu nehmen und gemeinsam mit der Gemeinde solche Projekte zu fördern.
Nur so ist eine energieautarke Gemeinde zu schaffen und zu verhindern, dass externe Investoren investieren. In Mering existiert ein ausgewiesenes Vorranggebiet für Windkraft, bei der ehemaligen Tierkörperverwertung. Dieses Vorranggebiet ist nicht wirklich sinnvoll und deswegen sollte man sich überlegen, noch andere Gebiete zur Verfügung zu stellen. Zuletzt geändert am: 31.07.2011 um 15:59
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