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Wir wollen ein „Giftfreies Mering“

Letztes Jahr hat die Grüne Fraktion im Gemeinderat einen Antrag gestellt, keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mehr auf gemeindlichen Flächen einzusetzen, um sogenanntes Unkraut zu bekämpfen. Anlass war der Einsatz eines Herbizids (Banvel M) im Freibad und Kindergärten, um den Kleesamen zu bekämpfen. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

 In den Medien sind mittlerweile einige Beiträge zum Thema ‚Giftfreies Mering‘ erschienen:

Wir wollen natürlich nicht, dass Kinder in Kindertagestätten, im Freibad oder auf Spielplätzen gefährdet werden.  Die Kinder sollen unbeschwert spielen können, ohne gesundheitliche Folgen fürchten zu müssen. Gleichzeitig müssen die Insekten wie Bienen etc. eine Chance zum Überleben haben. Denn dass wir diese dringend brauchen, weiß inzwischen wohl jeder. Das in Mering eingesetzte Herbizid, Banvel M, ist zudem für Kindertagesstätten, Spielplätze und Freibäder nicht zugelassen.

Inzwischen hat es sich bei den Kommunen herumgesprochen, dass sogenanntes „Unkraut“ auch anders als mit Gift in Schach gehalten werden kann und viele Gemeinden setzen auf ihren gemeindlichen Flächen gar kein Gift mehr ein. Das ist mit geringem Mehraufwand möglich. Dafür setzt sich zum Beispiel auch der Bund Naturschutz ein und hat auch eine ausführliche Handreichung für die Gemeinden erstellt. Zusätzlich haben wir der Meringer Gemeideverwaltung eine zusammengefasste und angepasste Handlungsanleitung für die giftfreie Pflege gemeindlicher Flächen zur Verfügung gestellt.

Deshalb werden wir die Sache nicht auf sich beruhen lassen und weiterhin auf Aufklärung und alternative Lösungen drängen.

Auch Mering kann es schaffen, ohne Gift auszukommen!

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